OTS0109 5 II 0453 NFP0002 Do, 06.Apr 2006
FPÖ / Klement / BZÖ / Kärnten

Klement: Parteiausschluß Haiders war Tag der Befreiung

Wien (OTS) - "Am 4.4.05 hat Haider unsere Partei gespalten und
damit in die größte Krise seit ihres Bestehens gestürzt", erinnerte heute der geschäftsführende Obmann der FPÖ Kärnten GS Karlheinz Klement. "Am 7.4.2006 wurde Haider aus der FPÖ ausgeschlossen."

"Damals war nicht klar, ob die FPÖ überleben würde", führte Klement weiter aus. "Deshalb ist allen Männern und Frauen, die sich im April 2005 zur FPÖ bekannten, den Mut besaßen weiterzutun, den Glauben an unsere Bewegung zu behalten und weiterhin ihren großen persönlichen Einsatz zu geben, herzlich zu danken. Wir können im Rückblick frank und frei behaupten, daß diese kleine Gruppe einen geschichtsträchtigen Akt gesetzt und der freiheitlichen Bewegung das Mutterland Kärnten erhalten hat."

"Wir wollten damals bescheiden festmachen, daß es in Kärnten trotz des Piratenaktes der Orangen eine blaue FPÖ gibt, sozusagen eine kleine blaue Fahne aufpflanzen", sagte Klement. "Daß diese blaue Fahne mittlerweile ganz schön kräftig weht und alle Anzeichen auf ein deutliches Wiedererstarken der FPÖ weisen, ist erfreulich."

"Das heißt noch lange nicht, daß wir den Kampf gewonnen haben. Denn erst wenn das BZÖ von der politischen Landkarte verschwunden sein wird, haben wir in Kärnten keinen Zweifrontenkrieg mehr zu führen. Auch die Rechtsstreitigkeiten, die wir zur Wahrung unserer Ansprüche führen, können sich in die Länge ziehen, wobei überhaupt nicht klar ist, wie diese ausgehen."

"Wir können aber nicht darauf warten, bis die groß angelegte Wähler-und Funktionärstäuschung mit den sogenannten "Freiheitlichen in Kärnten" = BZÖ vorüber ist", so Klement. "Wir müssen bereits jetzt mit voller Kraft an unsere Hauptaufgabe herangehen: Mit Herz und Hirn für unsere Heimat und für unsere Bürger zu arbeiten, die durch schwarz-rot-orange Machenschaften wahrlich keiner guten Zukunft entgegenschauen. Wir werden den Kärntnern beweisen, daß wir die einzig verläßliche und vertrauenswürdige Partei sind, die hart in den Argumenten und in der Kontrolle der Mächtigen aber um so herzlicher und sympathischer im Umgang mit den Menschen auftritt.

"Sehen wir die Spaltung der Partei trotz aller Schwierigkeiten als Befreiung an: Als Befreiung von Wendehälsen, Duckmäusern und Rückgratlosen. Auch als Befreiung von einer völlig aus der Bahn geworfenen Führungsfigur, die offenbar nicht mehr weiß, was sie tut. Sehen wir die Chancen, die sich für eine bereinigte Partei auftun. Chancen auf eine grundlegende Änderung ihrer Politik und damit Chancen, freiheitliche Programme, Visionen und Ideen umzusetzen. Denken wir nur an die dramatischen Entwicklungen in unserer Bevölkerung, die beweisen, daß wir mit unseren Forderungen nach einer freiheitlichen Familienpolitik völlig richtig liegen."

Klement bedankte sich "aus tiefstem Herzen bei allen Mitstreitern, die es ermöglicht haben, unsere FPÖ am Leben zu erhalten. Zeigen und beweisen wir, daß wir eine geschlossene Einheit bilden. Wenn wir unseren eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen, kommt der Erfolg mit Sicherheit."

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