OTS0146 5 II 0205 NGB0002 WI Di, 28.Mär 2006
Innenpolitik / ÖGB / BZÖ

ÖGB weist haltlose Vorwürfe des BZÖ zurück

Falsche Behauptungen der Sozialministerin

Wien (ÖGB) - Gleich in mehrfacher Hinsicht falsch abgeschrieben
hat das BZÖ in seiner heutigen Presseaussendung zum ÖGB. Nicht nur der Name von ÖGB-Vizepräsidentin Renate Csörgits wurde falsch geschrieben, auch die in der Aussendung gemachten Behauptungen zu den Einkommen der ÖGB-Präsidiumsmitglieder sind inkorrekt. Anzumerken bleibt zudem, dass der ÖGB als einzige Institution die Gehälter der Führungsebene veröffentlicht - vom BZÖ ist eine derartige Offenlegung nicht bekannt.++++

In ihrer Aussendung verwechselt die Obfrau des BZÖ Oberösterreich Sozialministerin Ursula Haubner Brutto mit Netto - und macht aus den Bruttoeinkommen der ÖGB-Präsidiumsmitglieder, die auf der ÖGB-Homepage veröffentlicht sind, eins zu eins Nettoeinkommen. Zu den Einkommen im Handel hält der ÖGB fest, dass die Mindesteinkommen für eine Vollzeiterwerbstätigkeit über 1000 Euro liegen. Das Problem ist aber, dass im Handel fast nur mehr Teilzeitjobs angeboten werden. Der ÖGB hat wiederholt darauf hingewiesen und Verbesserungen für Teilzeit Beschäftigte sowie geringfügig und atypisch Beschäftigte verlangt. Mehr Rechte für die atypisch Beschäftigten zu schaffen - dazu waren die Regierung und auch Sozialministerin Haubner aber bislang nicht bereit.

ÖGB, 28. März
2006
Nr. 205

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