OTS0062 5 SI 0552 PWK0001 WI Mo, 27.Feb 2006
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Leitl: Österreich gewinnt Olympia der Skimarken

Wenn der Olympia-Applaus verhallt, macht die WIFI-Sporthilfe-Akademie die Athleten beruflich fit für die Zeit nach der aktiven Karriere

Wien (PWK105) - "Österreichs Sportlerinnen und Sportler haben die Welt in den vergangenen zwei Wochen immer wieder mit Bestleistungen in den verschiedensten Disziplinen überraschen können. Damit ist es ihnen gelungen, die Aufmerksamkeit der Welt auf unser Land zu lenken und mit Ihren Leistungen und Ihrer Einstellung als Spitzensportler, Österreich erfolgreich zu vertreten", gratuliert Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, dem erfolgreichen heimischen Olympia-Team. Die österreichische Wirtschaft befinde sich in einem international ambitionierten Wettbewerb, der auch vom positiven Image Österreichs abhängt. Das Sportland Österreich, insbesondere die Ski-Nation, stärkt mit Medaillen und Siegen österreichischer Sportlerinnen und Sportler dieses weltweite Image und damit auch den Wirtschaftsstandort Österreich enorm, so der WKÖ-Präsident. "Neben unseren Athleten sind auch Österreichs Skimarken klare Gewinner bei den Olympischen Winterspielen in Turin", zeigt sich Leitl erfreut. Sowohl im nordischen als auch im alpinen Bereich konnten heimische Skifirmen die "Goldene" erringen.

Nach den grandiosen Olympia-Erfolgen verhallt nun aber langsam der Applaus und der Alltag beginnt. Im Rampenlicht stehen weiterhin nur wenige Athleten. Maximal 10 Prozent der Sportler können ausschließlich von ihren sportlichen Erfolgen leben. Von den insgesamt 93 österreichischen Teilnehmern in Turin sind rund ein Drittel beruflich beim Bundesheer und ein weiteres Drittel sind ausschließlich Athleten. "Dass bedeutet, dass rund zwei Drittel der heimischen Olympia-Sportler unmittelbare Begleitung im Qualifizierungsbereich benötigen. Wir wollen sie auch nach dem Goldregen gemäß ihren Talenten in der Ausbildung unterstützen", erklärt Leitl und verweist auf das europaweit einzigartige Projekt der WIFI-Sporthilfe-Akademie.

Seit 2004 unterstützt die WKÖ damit Sportler, die nach ihrer aktiven Karriere den Weg in die Wirtschaft suchen. Es werden eine Vielzahl von Modulen der Aus- und Weiterbildung für Spitzensportler geboten, die sie noch während ihrer aktiven Zeit in Anspruch nehmen können. Zurzeit sind rund 100 Sportler in dieses Programm integriert, etwa die Olympiasieger Kate Allen und Roman Hagara, die Medaillengewinnerin bei der Kurzbahn-Schwimm-Europameisterschaft, Fabienne Nadarajah, oder Tischtennis-Weltmeister Werner Schlager. "Wer als Sportler gelernt hat, mit Ausdauer und Disziplin, Spitzenleistungen zu erbringen und Rückschläge zu verkraften, ist auch prädestiniert für eine Top-Karriere in der Wirtschaft. Denn Sport und die Wirtschaft haben vor allem eines gemeinsam: den harten Wettbewerb", erklärt Leitl das Engagement.

Der Medaillenspiegel der Skierzeuger - also Olympia der Skimarken - zeigt folgendes erfreuliche Bild für Österreich:

Im Alpin-Bereich: Gold für Atomic

Atomic (A): Gold (5), Silber (3), Bronze (4), Gesamt: 12 Salomon (F): Gold (2), Silber (2), Bronze (2), Gesamt: 6 Völkl (D): Gold (1), Silber (3), Bronze (1), Gesamt: 5 Dynastar (F): Gold (1), Silber (1), Bronze (0), Gesamt: 2 Rossignol (F): Gold (1), Silber (0), Bronze (1), Gesamt: 1 Blizzard (A): Gold(0), Silber (1), Bronze (0), Gesamt: 1 Fischer (A): Gold (0), Silber (0), Bronze (1), Gesamt: 1 Stöckli (CH): Gold (0), Silber (0), Bronze (1), Gesamt: 1

Im Nordischen Bereich: Gold für Fischer, Bronze für Atomic

Fischer (A): Gold (29), Silber (20), Bronze (25), Gesamt: 74 Madshus (Nor): Gold (10), Silber (16), Bronze (10), Gesamt: 36 Atomic (A): Gold (10), Silber (10), Bronze (8), Gesamt: 28 Rossignol (F): Gold (4), Silber (5), Bronze (8), Gesamt: 17 Germina (D): Gold (1), Silber (1), Bronze (3), Gesamt: 5 Elan (SLO): Gold (0), Silber (2), Bronze (0), Gesamt: 2 (EBK)

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