OTS0155 5 II 0314 DS10005 Mi, 14.Dez 2005
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SPÖ - Niedermühlbichler: "Hände weg vom Steffl, Frau Stenzel!"

Wien (SPW-K) - "Die Ankündigung von Neo-Bezirksvorsteherin
Stenzel, dem Verein 'Rettet den Stephansdom' eine wesentliche Einnahmenquelle streichen zu wollen, ist für die SPÖ Innere Stadt inakzeptabel!", erklärt Georg Niedermühlbichler, SPÖ Gemeinderat der Inneren Stadt. Er weist die Forderung Stenzels zurück, den Punsch-und Bäckerstand des Vereins neben dem Dom entfernen lassen zu wollen. "Die SPÖ Innere Stadt wird weiterhin den Verein und Dompfarrer Anton Faber in ihren Bemühungen unterstützen, Geld für die Sanierung des Wiener Wahrzeichens zu lukrieren", erklärt Niedermühlbichler.

Georg Niedermühlbichler ist schon gespannt auf die Alternativen, die Stenzel dem Verein anbieten wird, damit ausreichend Spenden für die Erhaltung des wichtigsten Wiener Wahrzeichens gesammelt werden können. "Einfach nur zu fordern, die in ihren Augen hässlichen Wohltätigkeits-Standeln des Vereins 'Rettet den Stephansdom' zu entfernen und die Werbung auf dem Turm gleich mit, ist einfach zuwenig, Frau Stenzel!", sagt der SPÖ-Mandatar.

Abgesehen von laufenden Verträgen ist die großflächige Werbung auf Baugerüsten auf SPÖ-Initiative bereits seit mehr als einem Jahr in der Innenstadt verboten, klärt Niedermühlbichler die ÖVP-Politikerin auf. Stenzel solle sich lieber um die tatsächlichen Probleme der InnenstadtbewohnerInnen kümmern, rät der SPÖ-Mandatar. "Zu der hohen Kriminalitätsrate und der eklatanten Unterbesetzung der Polizei in der Inneren Stadt ist Stenzel bisher nicht viel eingefallen, obwohl mit Innenministerin Prokop eine Stenzel-Parteikollegin zuständig ist. Auch zur Beruhigung des Rudolfsplatz hat Stenzel bisher nur vollkommen absurde Ankündigungen gemacht", sagt Niedermühlbichler.

Befriedigt nimmt Niedermühlbichler zur Kenntnis, dass Stenzel seine Forderung erfüllt und sofort nach ihrer Angelobung als Bezirksvorsteherin ihr EU-Mandat zurücklegen wird. "Ich gehe davon aus, dass das am 23.Dezember der Fall sein wird. Die Bezirksbewohnerinnen und Bezirksbewohner verdienen eine Bezirksvorsteherin, die ab der ersten Stunde mit voller Kraft für sie arbeitet", erklärt der SPÖ-Mandatar. (Schluss)

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