OTS0114 5 II 0213 SPK0006 Fr, 11.Nov 2005
SPÖ / Gradwohl / Landwirtschaft / Piber

Gradwohl zu Landwirtschaftsausschuss: ÖVP vergibt große Chance und verweigert Beratungen über Zukunft von Piber!

Erhaltung und Weiterentwicklung der Lipizzanerzucht muss gesichert werden

Wien (SK) - Im gestrigen Landwirtschaftsausschuss wurde seitens
der ÖVP eine große Chance in Bezug auf das Lipizzanergestüt Piber vergeben. Statt einen entsprechenden von der SPÖ eingebrachten Entschließungsantrag auf die Tagesordnung zu setzen und zu thematisieren, lehnte die ÖVP diesen Wunsch der Opposition reflexartig ab. Die ÖVP verweigert breite Beratungen über die Zukunft des Gestüts, ist SPÖ-Agrarsprecher Heinz Gradwohl empört. ****

Die SPÖ-Abgeordneten, allen voran jene aus der Steiermark, fordern Klarheit und Sicherheit für den Weiterbestand des Standorts in Piber. "Bedauerlicherweise waren die Regierungsfraktionen nicht bereit, dieses Thema zu behandeln. Die anschließend in einer ÖVP-Aussendung angekündigten Parteiengespräche werden wir mit Sicherheit einfordern. Dabei wird die ÖVP auch erklären müssen, warum sie sich vor der heutigen Diskussion im Landwirtschaftsausschuss gedrückt hat", betonte Gradwohl.

Die SPÖ fordert die Sicherstellung des Gestüts Piber als einzige Zuchtinstitution ebenso wie die Sicherstellung der Qualität. Der Ruf und die Substanz des Lipizzanergestüts darf nicht weiter beschädigt werden. Vorrangiges Ziel muss die Erhaltung und Weiterentwicklung des Standortes sein. Dafür setzen sich die SPÖ-Abgeordneten im Namen der Menschen in Piber auch in Zukunft ein, schloss Gradwohl. (Schluss) ps/mp

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