OTS0124 5 II 0367 DSW0001 CI Mo, 22.Aug 2005
SPÖ / Wien / Kopietz / Lopatka

Kopietz an Lopatka: "Die ÖVP kann sich ein Beispiel an Wien nehmen!"

Schwaches Ablenkungsmanöver des ÖVP-Generalsekretärs

Wien (SPW) - "Die Arbeitsplatzvernichter der Schüssel-Haider-Regierung sollten sich an Wien lieber ein Beispiel nehmen, anstatt ihr eigenes Versagen durch unhaltbare Kritik am erfolgreichen Wiener Bürgermeister verdecken zu wollen", kommentierte der Wiener SPÖ Landesparteisekretär, LAbg. Harry Kopietz am Montag entsprechende Äußerungen des ÖVP-Generalsekretärs Reinhold Lopatka. Die ÖVP sei verantwortlich für fast 280.000 arbeitslose Menschen in Österreich, denen sie keine Zukunftschancen anzubieten hat. Besonders die 65.000 arbeitslosen Jugendlichen stellen der Bundesregierung ein schlechtes Zeugnis aus. "Offensichtlich handelt sich bei Lopatkas Rundumschlag um ein mehr als schwaches Manöver, um von den internen Streitigkeiten der ÖVP abzulenken", so Kopietz weiter.****

"Lopatka verweist auf wenige, völlig ungenügende Maßnahmen der letzten Monate. Angesichts der Tatsache, dass die ÖVP seit Jahren untätig in der Regierung sitzt und für die Jobmisere verantwortlich ist, kann man dies nur als blanken Zynismus bezeichnen!", so Kopietz in Richtung des ÖVP-Generalsekretärs.

Anders als die ÖVP setze die Wiener SPÖ seit Jahren unermüdlich Initiativen für mehr Arbeitsplätze, die auch erfolgreich seien. In Wien steigt die Beschäftigung massiv an. Zudem bestünden in Wien im Vergleich zu 1994 rund 57.000 Arbeitsplätze mehr, wie das WIFO bestätigt. "Lopatkas Behauptung, dass unter Bürgermeister Michael Häupl Arbeitsplätze vernichtet worden seien, ist daher eine schlichte Lüge!"

Besonders für junge Menschen wird in Wien mehr getan als sonst wo. Die SPÖ lege dabei Wert auf Jobs mit Zukunft, etwa im Bereich Forschung und Entwicklung, und habe damit nachweislich die richtigen Prioritäten gesetzt. Die Arbeit, die in Wien in den letzten Jahren geleistet wurde, zeige also, dass man durchaus etwas bewegen kann, wenn man nur will. Wien werde seinen erfolgreichen Weg daher auch in Zukunft weiter führen, selbst wenn die Bundesregierung durch irrationale Maßnahmen der Stadt immer wieder Steine in den Weg legen möchte. Kopietz erinnerte in diesem Zusammenhang an die Zehntausenden Arbeitsplätze, die durch Kürzungen des Bundes in Wien vernichtet wurden. "Die Menschen in Österreich wissen, dass die Regierung Schüssel ihnen nichts mehr zu bieten hat. Daran kann auch das Schlechtmachen der Wiener Politik von Herrn Lopatka nichts mehr ändern", so Kopietz abschließend. (Schluss) gs

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