OTS0120 5 II 0165 NFW0005 CI Fr, 19.Aug 2005
Politik / FPÖ / Wien / Umwelt

FP-Blind: Seltsame Müllvermehrung "von Amts wegen" in Wien

Müllaufkommen sinkt, neue Müllverbrennungsanlage unnötig

Wien, 19-08-2005 (fpd) - Da SPÖ-Umweltstadträtin Sima jahrelang wider besseren Wissens die Unwahrheit verbreitet hat und dann in einer Anfragebeantwortung im Gemeinderat zugeben musste, dass die Müllmengen in Wien nicht steigen sondern sinken, kommt ihr nun offensichtlich die MA-66 (Statistik) zur Hilfe, sagt FPÖ-Umweltsprecher GR Kurth-Bodo Blind.

Denn es ist der Wiener Bevölkerung schwer zu erklären warum die Steuerzahler bei einem Gesamtmüllaufkommen (2003: MA-48 und Direktanlieferungen) von 554.412 Jahrestonnen und einer Gesamtverbrennungskapazität von 540.000 Jahrestonnen die neue, sündteuere Müllverbrennungsanlage Simmering/Pfaffenau blechen müssen.

Da das verbrennbare Mischabfallaufkommen (Hausmüll, etc.) seit 1993 aber kontinuierlich sinkt, kommt nun die MA-66 der bedrängten Stadträtin zu Hilfe. Das Statistische Handbuch der Stadt Wien hat nämlich in der Vorjahresausgabe viel niedrigere Werte für das Jahr 2004 angeführt als die Ausgabe 2005 für den selben Zeitraum. Die FPÖ lehnt solche Taschenspielertricks, die eine millionenschwere Fehlinvestition behübschen sollen, mit aller Klarheit ab. (Schluss)am

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ-Wien
4000/81747

***OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS***

OTS0120 2005-08-19/12:26