OTS0092 5 II 0264 NHO0001 Mo, 27.Jun 2005
Innenpolitik / Universität / ÖH / Bildung / Europäischer Gerichtshof

ÖH: Nichts passiert!

Wann wird verhandelt?!

Wien (OTS) - Obwohl schon seit langem bekannt ist, dass das EuGH-Urteil kommen wird, haben bis dato noch keine konkreten Gespräche mit der Vertretung der Studierenden, der ÖH (Österreichische HochschülerInnenschaft), stattgefunden. Das obwohl die "Scheinlösungen" die sich das Ministerium und die Rektorenkonferenz (REKO) im stillen Kämmerlein zusammengebastelt haben, für die Studierenden katastrophale Auswirkungen hätten.

Barbara Wittinger aus dem Vorsitzteam der ÖH dazu: "Eine Husch-Pfusch-Aktion des Ministeriums bringt wirklich niemandem etwas! Dadurch verbreitet es nur Panik unter den Studierenden. Die im Kurier vom 21.6. vorgeschlagene Vorgehensweise des Ministeriums ist absurd. Für die Studierenden könnte das katastrophale soziale Auswirkungen haben, wie den Verlust diverser Beihilfen oder gar zum Abbruch des Studiums führen."

"Im Schatten des EuGH-Urteils sollen Zugangsbeschränkungen legitimiert werden. Uns wurde zwar, nach mehrmaligen Anfragen, endlich ein Termin mit Rektorenchef Christoph Badelt gewährt, doch erst nach dem 8. Juli. Es wird also nicht für notwendig befunden die Studierenden in den Entwicklungsprozess rund um das EuGH-Urteil konstruktiv mit einzubeziehen", kritisiert Patrice Fuchs aus dem Vorsitzteam. "Stattdessen wird versucht über ein ‚Hintertürchen' Zugangsbeschränkungen zu legitimieren. So zum Beispiel bei Betriebswirtschaft, dass immer wieder als ‚gefährdetes' Fach angeführt wird, in Deutschland aber nicht zu den NC-Fächern zählt", erläutert Fuchs weiter.

"Die ÖH fordert noch mal mit Nachdruck auf der Grundlage einer offenen Diskussion mit allen Beteiligten eine gemeinsame konstruktive Lösung zu suchen. Hauptanliegen muss aber der offene Hochschulzugang bleiben, ohne Schnellschusslösungen oder Diskriminierung von ausländischen Studierenden", schließt das Vorsitzteam unisono.

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