OTS0210 5 II 0318 VPR0004 CI Mi, 02.Mär 2005
Innenpolitik / Wien / Kommunales / Favoriten / Stadtgestaltung / ÖVP / Hoch

VP-Hoch: SPÖ-Mospointner sieht absichtlich an der Realität vorbei

Wien (VP-Klub) - "Die Frau Bezirksvorsteherin schaut absichtlich
an der Realität vorbei", so reagierte der gf. Bezirksparteiobmann der ÖVP Favoriten und Landesgeschäftsführer des Wiener ÖAAB Alfred Hoch auf den Beitrag der Bezirksvorsteherin Mospointner beim gestrigen Wirtschaftsempfang in Favoriten. So meinte sie mit einem nicht zu geringen Maß an Selbstlob unter anderem, dass es in den letzten Jahren eine deutliche Steigerung der Betriebs- und Arbeitsstätten im Bezirk gegeben hätte.

Wenn man sich aber, so Hoch, die Statistik genauer ansieht, kann man erkennen, dass die von der Struktur her ähnlichen Flächenbezirke wie Floridsdorf und Donaustadt um einiges besser dastehen. So hat der 22. Bezirk eine Zunahme von 62 %. Beträchtliche Zunahmen an Arbeitsstätten wiesen auch die Bezirke 6, 11, 13 und 23 auf. Deren Zuwachsrate betrug rund 30 %, während Favoriten im Wien-Durchschnitt nur bei etwa 23 % liegt. "Daraus einen Erfolg für die SP-Wirtschafts-und Arbeitsmarktpolitik im Bezirk abzuleiten, ist mehr als kühn", so Hoch.

Utl.: Kann sich Mospointner nicht mehr erinnern

Der gestern ausgesprochene Vorwurf, die Favoritner ÖVP wäre gegen die Neugestaltung der unteren Fußgängerzone gewesen, ist unrichtig. In einer OTS-Aussendung vom 21 Juni 2004 hielt ÖVP-Klubobmann Ing. Thomas Kohl wörtlich fest:

"Im Zuge der Erweiterung der Fußgängerzone Favoritenstraße hin zum Südtiroler Platz wurde die Neugestaltung des sogenannten Sonnwendplatzls notwendig. Den Architektenwettbewerb gewann Architekt Luigi Blau im Oktober 2003 - eine Präsentation des Siegerprojekts fand im Bezirk allerdings nicht statt. Im Mai 2004 wollte die Mehrheitsfraktion plötzlich EUR 35.000,- für die Detailplanung genehmigt haben. Ein Aufstand der ÖVP war die Folge. Genehmigt wurde die Ausgabe von der roten Mehrheit trotzdem, auch wenn keine Pläne vorlagen."

"Mehr ist dazu nicht zu sagen, außer dass vielleicht die Frau Bezirksvorsteher ihr Gedächtnis trainieren bzw. ihre Art der Politik ändern sollte", so Hoch abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
presse@oevp.wien.at

***OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS***

OTS0210 2005-03-02/13:02