OTS0112 5 CI 0248 NAR0004 Mo, 28.Feb 2005
Verkehr / ARBÖ / Straße / Wetter / Wien

ARBÖ: Pannenfahrer im Totaleinsatz

Allein in Wien bis zu 100 Einsätze pro Stunde - Trotz Zusatzschichten Wartezeiten

Wien (OTS) - Reihenweise zusammengebrochene Starterbatterien, eingefrorene Dieselfahrzeuge und mangelnder Frostschutz im Kühlsystem legten am Montag früh viele Autos in Wien lahm und sorgten für einen Totaleinsatz der ARBÖ-Pannenfahrer.

"Seit halb sechs Uhr in der Früh sind wir nonstop im Einsatz", berichtet Einsatzleiter Anton Pferschy. Gegen acht Uhr kam ein neuer Schub liegen gebliebener Fahrzeuge von ARBÖ-Mitgliedern dazu. "Pro Stunde sind wir an die 100 Mal im Einsatz. Das ist das Siebenfache eines normalen Wintertages", so der Einsatzleiter. Obwohl beim ARBÖ alles aktiviert wurde, was fahren kann und es Sonderschichten gibt, kam es zu Wartezeiten von eineinhalb bis zwei Stunden.

Besonders betroffen waren alle Randbezirke außerhalb des Gürtels, während aus den Innenbezirken kaum Anfragen zu registrieren waren. Offensichtlich spielt der innerstädtische Kälteunterschied eine nicht unwesentliche Rolle.

Vor allem schlecht gewartete, ältere Diesel-Pkw fielen der Kälte zum Opfer. Dieselfilter frieren ein, weil sich mangels Wartung dort Wasser festsetzt. Ein weiterer Wartungsfehler rächte sich in diesen eiskalten Tagen: Zuwenig Frostschutz im Kühler ließ Kühlsysteme buchstäblich einfrieren. Zum Auftauen mussten die Autos in Garagen oder ARBÖ-Prüfzentren geschleppt werden

"Es fällt auf, dass heute extrem viel Autofahrer falsch getankt haben. Allein in der ersten Morgenstunde mussten wir vier Autofahrern helfen, die Benzin statt Diesel getankt hatten", detailliert der ARBÖ-Einsatzleiter. Möglicherweise unterlagen einige von ihnen der irrigen Annahme, mit Hilfe von Benzin ein Einfrieren des Diesels vermeiden zu können.

(Forts. mögl)

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