OTS0123 5 II 0286 VPK0005 WI Mo, 07.Feb 2005
ÖVP / Wirtschaft / Lehrlinge / Tumpel / Mitterlehner

Mitterlehner: Lehrstellen sind ein zentrales Anliegen der Regierung

Panikmache nicht angebracht

Wien, 7. Februar 2005 (ÖVP-PK) "Die Schaffung von zusätzlichen Lehrstellen ist ein zentrales Anliegen der Bundesregierung. Es gilt in diesem Bereich nichts zu beschönigen, andererseits sind jedoch auch Zahlenspielereien, die die Situation in einem übertrieben ungünstigen Licht darstellen, wenig hilfreich", so ÖVP-Wirtschaftssprecher Dr. Reinhold Mitterlehner heute, Montag, zu Aussagen von Arbeiterkammer-Präsident Herbert Tumpel. Die Zahl der (sofort verfügbaren) Stellen lag im Jahresdurchschnitt 2004 mit 5.375 um 104 bzw. 1,9% unter dem Wert des Vorjahres. Es sei weder sinnvoll, noch Ziel führend diesen Zahlen eine völlig andere Größe - die der Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Schulungsmaßnahmen des Arbeitsmarktservice - noch dazuzurechnen. ****

Zum einen Teil handle es sich bei letzteren nicht um Lehrstellensuchende, sondern um Jugendliche, die bereits im Arbeitsprozess standen und nunmehr arbeitslos wurden und jetzt vom Arbeitsmarktservice höher qualifiziert werden. Zum Anderen handle es sich um Personen, die bereits in Maßnahmen des Auffangnetzes untergebracht sind und damit nicht ein zweites Mal als Bedarf für ein zukünftiges Netz gerechnet werden dürften, betonte Mitterlehner.

Eine mittelfristige Prognose der Lehrstellenlücke sei unter den gegebenen Umständen noch mit hohen Unsicherheiten behaftet. "Es ist jedoch auf alle Fälle davon auszugehen, dass auch im Gefolge der prognostizierten internationalen Konjunkturerholung die Zahl der offenen Lehrstellen wieder ansteigen wird", so Mitterlehner. So sei Ende Jänner der Bestand der beim Arbeitsmarktservice gemeldeten sofort verfügbaren offenen Lehrstellen um 9,9 Prozent (+204 auf 2.274) angestiegen. Die Zahl der in nächster Zukunft zur Verfügung stehenden offenen Lehrstellen lag Ende Jänner sogar um 16,2% (+789 auf 5.665) über dem Vorjahreswert. "Angesichts dieser positiven Entwicklung sollte keine 'Panikmache' betrieben werden", schloss Mitterlehner.

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