OTS0106 5 II 0293 NKL0002 Fr, 14.Jän 2005
Politik / Wörtherseebühne / Neustart / Kärnten / Pfeifenberger

Klares Ja zur Fortführung der Wörterseebühne

LHStv. Pfeifenberger: Bespielung 2005 fixiert -Gesellschaftsauflösung und Neustart - Bühne wichtig für Kultur und Tourismus

Klagenfurt (LPD) - Auch 2005 werde es eine Bespielung der Wörtherseebühne geben. Die Bühne sei ein Erfolgsprojekt und für die Kärntner Kultur und für den Tourismus sehr wichtig . Das unterstrich heute, Freitag, Tourismus- und Finanzreferent LHStv. Karl Pfeifenberger in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit LAbg. Martin Strutz, Geschäftsführer Bernhard Sapetschnig und Kulturabteilungsleiterin Erika Napetschnig. Pfeifenberger kündigte an, dass nach dem Zwischenbericht ein Endbericht und eine Abschlussbilanz vorgelegt werden. Grund für Mindereinnahmen der Seebühne in der vergangenen Saison sei die extrem schlechte Witterungslage gewesen. Die Wörthersee-Festspiele GmbH. werde in wenigen Tagen aufgelöst. "Es erfolgt ein Neustart", kündigte Pfeifenberger an.

Was die künftige Bespielung anlangt, habe Kulturreferent Landeshauptmann Jörg Haider seine Bereitschaft bekundet, das Programm für die Wörtherseebühne in seine eigene Verantwortung zu übernehmen, so Pfeifenberger und Strutz.

Wie Pfeifenberger sagte, seien rund 350.000 Euro im Nachtragsvoranschlag für restliche Verbindlichkeiten im Zuge von Vertragsauflösungen vorgesehen. Das Land stehe zu seinen Verträgen. Er sei zuversichtlich, mit dieser Summe das Auslangen zu finden.

Hinsichtlich der Vorgangsweise bezüglich Seebühne habe es bislang immer Konsens und Einstimmigkeit gegeben, sagte Pfeifenberger. "Wir denken nicht daran, die Seebühne aufzugeben". 1, 5 Millionen Euro seien auch bereits für die neue Spielsaison fixiert. Der designierte Intendant Renato Zanella sei ein international angesehener Künstler. Nur weil er für Kärnten und den Kulturreferenten Jörg Haider arbeite, werde er bekämpft.

Im übrigen sei der kolportierte Vertrag, der von Zanella noch nicht in Anspruch genommen worden sei, annähernd gleich hoch dotiert wie jener von Stadttheater-Intendant Dietmar Pflegerl, so Strutz. Zanella sei auch bereit, bei jeder positiven Lösung für die Seebühne mitzuarbeiten.
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