OTS0183 5 II 0260 NFW0008 CI Fr, 17.Dez 2004
Politik / FPÖ / Wien / Mühlwerth

FP-Mühlwerth: Uneinsichtige SPÖ lässt nicht ab von der Gesamtschule

Lernen und Leistung werden öffentlich herunter gemacht

Wien (OTS) - Wien, 2004-12-17 (fpd) - "Die Einführung der von der SPÖ so herbeigesehnten Gesamtschule löst das Bildungsproblem in Österreich in keiner Weise", ist die Vizepräsidentin des Stadtschulrats für Wien, Monika Mühlwerth, überzeugt. "Sieht man sich die Ergebnisse der einzelnen Länder an, aber auch die Ergebnisse innerhalb der Länder, wie z.B. in Belgien, wird auch die SPÖ bemerken müssen, dass die Frage des Ergebnisses nicht von der Organisationsform der Schule abhängt. Die SPÖ soll also die alten Hüte entsorgen und sich auf das Wesentliche besinnen", regt Mühlwerth zum Nachdenken an.

In allen Ländern, die gut abgeschnitten hätten, habe Bildung einen sehr hohen Stelltenwert. "In Österreich hören unsere Schüler seit den 70er Jahren nur, dass Schule Spaß machen und man sich nicht anstrengen muss, weil ja ohnehin alles auf spielerische Weise geht. Leistung ist ein Wort, dass bei der SPÖ ausschließlich negativ besetzt ist. Ein guter Schüler geniert sich heute für gute Leistungen, weil er nicht als Streber dastehen will. Kaum hat ein sogenannter "Prominenter" ein Mikrophon vor der Nase, brüstet er sich auch schon damit, wie schlecht er in der Schule war und mit einem negativen Jahreszeugnis bekommt man von diversen Sportketten ein Geschenk".

Wer in der Öffentlichkeit Lernen und Leistung heruntermache, brauche sich nicht zu wundern, wenn die Schüler keinen Sinn darin sehen auf gute Lernerfolge hinzuarbeiten, so die Vizepräsidentin. "Was wir brauchen, ist der Wille zur Bildung in allen Bevölkerungsschichten, laufend Leistungs- und Qualitätskontrollen und eine Schulaufsicht, die diesen Namen auch verdient", schließt Mühlwerth. (Schluss)

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