OTS0125 5 WI 0333 AWS0001 Mo, 13.Dez 2004
Forschung / Wissenschaft / Technologie / Finanzen

Nationalstiftung beschließt EUR 127 Mio. für 2005

Planungssicherheit für mindestens 2 Jahre gegeben

Wien (OTS) - Der Stiftungsrat der Nationalstifung für Forschung, Technologie und Entwicklung hat am Montag, den 13. Dezember 2004, auf Grundlage einer Empfehlung des Rates für Forschung und Technologieentwicklung vom 16. November 2004 einen Beschluß über die Verwendung der Stiftungsmittel in Höhe von EUR 127 Mio. für 2005 gefaßt.

Begünstigte sind:

die Austrian Research Centers Seibersdorf ARC die Christian-Doppler-Gesellschaft CDG die Österreichische Akademie der Wissenschaften das Instut für Molekulare Biotechnologie IMBA das Institut für medizinische Genomforschung und Systembiologie ImGuS die Ludwig-Boltzmann-Gesellschaft die Forschungsförderungsgesellschaft FFG der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung FWF die Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH

Für die Forschungsförderungsgesellschaft FFG und den Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung FWF sowie für die Ludwig-Boltzmann-Gesellschaft hat der Stiftungsrat für 2005 bottom-up Förderungen im Ausmaß der Empfehlungen des Rates für Forschung und Technologieentwicklung beschlossen und entsprechende Finanzierungen für das Jahr 2006 in Aussicht gestellt. Damit ist die Planungssicherheit für die nächsten beiden Jahre gewährleistet.

Weiters wurde die Mittelvergabe für strategische Exzellenz-Leitprojekte der Forschungsförderungsgesellschaft und die Dotierung des von der austria wirtschaftsservice im Auftrag des BMWA abgewickelten Programms Creative Industries vom Stiftungsrat beschlossen.

Aufgabe der Österreichischen Nationalstiftung ist die Förderung von Forschung, Technologie und Entwicklung in Österreich, insbesondere die Förderung langfristig verwertbarer, interdisziplinärer Forschungsmaßnahmen. Über die Vergabe der Mittel entscheidet der Stiftungsrat der Nationalstiftung. Dieser besteht aus Experten aus den jeweils mit Forschungs-, Entwicklungs- und Technologieagenden betrauten Ministerien (bmvit, bm:bwk, BMWA; BMF), einem Vertreter der Nationalbank und dem Präsidium des Rates für Forschung und Technologieentwicklung (FTE-Rat). Das Zusammenwirken von FTE-Rat und Vertretern der Republik erlaubt eine an gesellschaftlichen Chancen und Herausforderungen orientierte strategische Ausrichtung der Nationalstiftung. Durch das Mitwirken von Wirtschafts-, Technologie- und Wissenschaftsexperten an der zukünftigen Schwerpunktfindung fördert die Nationalstiftung ein breites Spektrum zwischen Grundlagenforschung und Technologieentwicklung.

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Dr. Franz Resetar
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für Forschung, Technologie und Entwicklung
Ungargasse 37, 1030 Wien
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