OTS0037 5 II 0227 NNV0002 Fr, 26.Nov 2004
Politik / VPNÖ / Niederösterreich / JVP / Wahlalter

Rausch: Wählen mit 16 allein kein Programm

JVP NÖ stellt Mitbestimmung in den Mittelpunkt ihrer Arbeit

St. Pölten (NÖI) – „Mehr Mitbestimmung für Jugendliche in allen Lebensbereichen steht im Mittelpunkt unserer Arbeit, denn eine einzige Forderung allein ist kein Programm“, sagt JVP NÖ-Landesobfrau Bettina Rausch zu den Aussagen der SJ NÖ. Wichtig seien die Stärkung der Schülervertretung, mehr Rechte für Lehrlingsvertreter in den Betrieben, Partizipationsprojekte in den Gemeinden - wie dies vom Land Niederösterreich zum Beispiel durch die Aktion "Jugend-Partnergemeinde" bereits betrieben und unterstützt wird.

"Die SJ hat sichtlich noch immer nicht verstanden, was junge Leute wollen. Während die SJ noch nichts getan hat, haben wir in der Jugendmitbestimmung vieles erreicht. Mit über 500 Gemeinderäten unter 35 in unseren Gemeinden ist dies offenkundig. Außerdem haben wir mit dem Beschluss "Wahltag ist Stichtag" den ersten richtigen Schritt gesetzt. Denn durch diese faire und verständliche Regelung, können bei der nächstjährigen Gemeinderatswahl bereits tausende Jugendliche mehr wählen. Eine Wahlaltersenkung kann ein letzter Schritt auf unserem Weg zu mehr Mitbestimmung sein - aber jetzt geht es darum, die ersten Schritte zu tun ", erklärt Bettina Rausch.

"Dass Jugendliche eine Senkung des Wahlalters laut allen Jugendstudien gar nicht wollen, ist für mich ein Alarmsignal. Es bedeutet für mich, dass wir Politik spannender und interessanter für junge Menschen machen müssen. Und jungen Menschen von Kindesalter an beweisen, dass wir Mitbestimmung ernst nehmen", so Rausch.

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