OTS0211 5 II 0318 NFC0005 Mi, 24.Nov 2004
FPÖ / Walch / Pensionsharmonisierung / Frauen

Walch: Harmonisierung bringt soziale Verbesserungen vor allem für Frauen

"FPÖ hat Verbesserungen für Frauen bei der Harmonisierung ausverhandelt und durchgesetzt"

Wien, 2004-11-24 (fpd) - Der freiheitliche Arbeitnehmervertreter NAbg. Max Walch zeigt sich sehr zufrieden über die klaren Verbesserungen welche die FPÖ im Zuge der Pensionsharmonisierung ausverhandelt habe. Mit der Harmonisierung sei eine jahrelange FPÖ-Forderung umgesetzt worden - nämlich ein in Zukunft "faires, gerechtes und sicheres Pensionssystem für Alle", so Walch. Die Harmonisierung der Pensionssysteme zähle zu den wichtigsten und weitreichendsten Reformen dieser Bundesregierung. Gegenüber dem ursprünglichen Entwurf seien folgende klare Verbesserungen besonders für Frauen vorgenommen worden, betonte Walch.****

"Für eine Pensionsberechtigung müssen künftig nur noch 7 Jahre, statt wie bisher 15 Jahre, in Erwerbs-Tätigkeit nachgewiesen werden. Allerdings müssen, gesamt auch 15 Versicherungsjahre (z.B. inkl. Karenz- und Präsenz/Zivildienst-Zeiten, Familienhospizkarenz) erreicht sein. Bei Mehrlingsgeburten wird es künftig 5 statt 4 Anrechnungsjahre geben. Unter SPÖ geführten Regierungen wurden Frauen überhaupt keine Kindererziehungszeiten pensionsbegründend angerechnet."

"Ein besonderer Erfolg der FPÖ ist, dass die Bemessungsgrundlage für die Kindererziehungszeiten von derzeit monatlich 650 Euro auf 1.350 Euro angehoben wird. Die 1.350 Euro werden sogar zu einer etwaigen Teilzeitbeschäftigung hinzugerechnet. Das erhöht die Pension im Schnitt um weitere 75 Euro", zeigte sich Walch erfreut.

"Die Langzeit-Versichertenregel, die bisher 2010 abrupt ausgelaufen wäre, wird mit einem gleitenden Übergang versehen, womit in Halbjahres- bzw. Jahresschritten bis 2014 auslaufe.

Die Aufwertung erworbener Ansprüche am Pensionskonto erfolgt künftig mit der Entwicklung der durchschnittlichen Beitragsgrundlagensteigerung. Dies stellt eine deutliche Besserstellung gegenüber der früheren Regel dar. "Niedrigpensionsbezieher - darunter sind viele Frauen - profitieren von der besseren Bewertung der weit in der Vergangenheit liegenden Versicherungszeiten. Laut Expertengutachten werden Frauen im Niedriglohnbereich in Zukunft um bis zu 34 Prozent höhere Pensionen erhalten," betonte Walch.

"Wir haben ein Paket ausverhandelt, auf dass die FPÖ und die gesamte Bundesregierung stolz sein können. Woran SPÖ-geführte Regierungen gescheitert sind oder sich nie drübergetraut haben, setzen wir um. Generationengerechtigkeit ist kein leeres Schlagwort. Die Zukunft des Pensionssystems steht auf festen Füßen," so Walch abschließend.

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