OTS0201 5 II 0165 NFC0003 Mi, 24.Nov 2004
FPÖ / Rossmann / Bildung / PISA-Studie

PISA-Studie: Rossmann sieht Handlungsbedarf

Freiheitliche Bildungssprecherin fordert mehr Augenmerk auf die Unterrichtssprache Deutsch vor allem hinsichtlich der Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache

Wien, 2004-11-24 (fpd) - "Es herrscht Handlungsbedarf", kommentierte FPÖ-Bildungssprecherin Mares Rossmann die bekannt gewordenen Zahlen der PISA-Studie. Von einer Katastrophe zu sprechen, wie die Opposition dies tue, sei aber übertrieben. ****

Man müsse nun rasch zum Abschluß der Zukunftskommission kommen und mit der Umsetzungsphase beginnen, verlangte Rossmann. Zahlreiche Ergebnisse der Kommission lägen bereits am Tisch, man müsse sie nur umsetzen.

Zur von der Studie diagnostizierten Leseschwäche meinte Rossmann, daß die Befürchtung, daß viele Schüler die Unterrichtssprache nicht beherrschen würden, sich leider immer mehr bewahrheite. Schwerpunkte werde man bei der Früherziehung setzen müssen. Im Besonderen müsse hier mehr Augenmerk auf die Unterrichtssprache Deutsch vor allem hinsichtlich der Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache gelegt werden. Kritik übte Rossmann an der SPÖ, die nachhaltige zukunftsgerichtete Veränderungen bei den Schulgesetzen blockiere, indem sie im Konvent eine Zweidrittelmehrheit verunmögliche. (Schluß)

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitliches Pressereferat

***OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS***

OTS0201 2004-11-24/13:09