OTS0149 5 II 0212 VPK0002 Mi, 24.Nov 2004
ÖVP / Universität / SPÖ / Brinek

Brinek: Broukal sollte seine Wortwahl besser prüfen

Mit der Novelle des HSG werden keine Wahlen abgeschafft, sondern die einzelnen Universitätsvertretungen gestärkt

Wien, 24. November 2004 (ÖVP-PK) "Wie tief SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal auch in die Populismus-Kiste greift, seine regelmäßigen Vorwürfe werden dadurch nicht stichhaltiger", sagte heute, Mittwoch, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg.z.NR Dr. Gertrude Brinek. "Die neue Struktur der ÖH kann man gut mit anderen Kammern wie der Arbeiterkammer oder der Wirtschaftskammer vergleichen." Auch hier werde regional gewählt und in die Bundesvertretung entsandt. "Spricht deshalb irgendjemand von 'demokratiepolitischem Kahlschlag' in unserem Kammerwesen", stellte Brinek die Frage. Broukal sei aufgerufen, seine
Wortwahl besser zu prüfen, "bevor er unhaltbare Vorwürfe von sich gibt". ****

Wiederholt wies die ÖVP-Wissenschaftssprecherin darauf hin, dass die Studierenden die "Gewinner der Reform" seien, da die einzelne selbstständige Universität mehr ins Zentrum der Arbeit der Studierendenvertretungen rückt "bzw. schon mit dem UG 2002 ins Zentrum gerückt ist", so Brinek. Da viele neue Aufgaben nun direkt vor Ort erledigt würden, werden die einzelnen Universitätsvertretungen gestärkt und auch finanziell besser ausgestattet. "Mit der Novelle des HSG werden keine ÖH-Wahlen abgeschafft", stellte die ÖVP-Wissenschaftssprecherin richtig. Deshalb sehe sie auch einem konstruktiven Dialog mit Studentenvertretern bei der morgigen Aussprache positiv entgegen.

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