OTS0036 5 KI 1173 NRF0003 Mi, 24.Nov 2004
Fernsehen / ORF / Medien / Austro-Pop-Show / Kiesbauer

Erinnerungen, Emotionen und jede Menge Hits: Die "Austro-Pop-Show" mit Arabella Kiesbauer

Teil eins mit den Siebzigern am 26. November in ORF 1

Wien (OTS) - Die siebziger Jahre waren das Jahrzehnt der Blumenkinder, die Reichsbrücke stürzte ein und Franz Klammer feierte seine größten Triumphe - Arabella Kiesbauer lädt am Freitag, dem 26. November 2004, um 21.15 Uhr in ORF 1 in der ersten Ausgabe der "Austro-Pop-Show" ihr Publikum auf eine Zeitreise zurück in die siebziger Jahre: "Das war meine Kindheit - eine sehr wohl behütete bei meiner Oma in Wien", wie Arabella betont. "Auch wenn ich noch sehr jung war und nicht alles aktiv miterlebt habe, so weckt die Show doch sehr viele Erinnerungen und Emotionen. Musikalisch hat mich der Austropop sehr fasziniert, denn endlich konnte man bei Liedern auf Deutsch mitsingen." Besonders beeindruckt hat die Moderatorin:
"Wolfgang Ambros - ich habe damals zwar den ungeheuren Tiefgang seiner Texte noch nicht vollkommen begriffen, aber irgendetwas hat mich an seinen Liedern einfach total fasziniert - auch heute noch freue ich mich jedes Mal, wenn ich seine Musik höre." Gelegenheit dazu gibt es am 26. November, dann präsentiert Ambros in der "Austro-Pop-Show" ein eigens zusammengestelltes Medley seiner größten Hits. Außerdem kommt es in der "Show" zu einem berührenden Wiedersehen: Georg Danzer bedankt sich fast 30 Jahre nach seinem "Nackerten" bei der Wiener Kaffeehauslegende Josefine Hawelka mit einem Blumenstrauß und singt seinen Hit "Ruaf mi net an". Weitere Musikhighlights der Show sind Wilfrieds "Ziwui Ziwui" und ein Best of der 70er-Allstarband bestehend aus Arthur Lauber, Heinrich Walcher, Madcaps und der Worried Men Skiffle Group. Außerdem plaudert Arabella mit Franz Klammer, Chris Lohner, Viktor Gernot, Georg Danzer sowie Arik und Timna Brauer über ihre ganz persönlichen Erlebnisse in den siebziger Jahren. Den Rahmen der Show bilden Einspielungen der 40 größten "Austro-Pop-Hits" der siebziger Jahre - die Top drei davon steigen ins große Finale auf und gehen am 17. Dezember ins Rennen um den ultimativen "Austro-Pop-Hit".

Retrofeeling mit Arabella Kiesbauer und ihren Gästen

Arabella Kiesbauer: "In der Show möchte ich mit meinen Gästen das Feeling dieses Jahrzehnts wachrufen. Ich bin mir sicher, dass für jeden Zuschauer, der diese Zeit erlebt hat, etwas dabei ist und dieses gewisse 'Ah, genau! Kannst Dich noch erinnern?'-Gefühl aufkommt." Live zu Gast in der ersten "Austro-Pop-Show" ist Wilfried:
"Die 'Austro-Pop-Show' ist eine Supersache: Filme aus den Siebzigern werden ja auch wiederholt, da war es längst an der Zeit, auch mal die Lieder aus diesem Jahrzehnt zu spielen", freut sich der Sänger über die neue ORF-Show. Bei Arabella Kiesbauer singt er seinen Hit "Ziwui Ziwui" und gesteht der Moderatorin: "Ich weiß auch nicht so genau, was 'Ziwui Ziwui' bedeutet." Wilfried weiter: "Der Austropop ist auf jeden Fall sehr, sehr vielfältig - eigentlich machen wir alle etwas anderes, jeder kommt aus ganz unterschiedlichen Ecken."

Arabella entlockt ihren prominenten Gäste so manch persönliche Anekdote. So erfahren die Zuschauer unter anderem, wie es zu Georg Danzers Nacktfoto kam, welchen Eindruck Chris Lohner im grauen Wien hinterließ und wie revolutionär Arik Brauer in Paris eigentlich war. Chris Lohner hat im Dezember auch vier Filmauftritte im ORF: In drei der vier Dakapo-Folgen der Kultserie "Kottan ermittelt" ("Drohbriefe" - 3.12.; "Die Beförderung" - 10.12.; "So long, Kottan" - 17.12.), die ORF 1 im Anschluss an die vier Ausgaben der "Austro-Pop-Show" zeigt, begleitet die zum Inbegriff der ORF-Fernsehsprecherinnen gewordene Künstlerin das Morddezernat wieder als Fleisch gewordenes TV-Echo. Eine TV-Premiere mit Chris Lohner steht dann am Mittwoch, dem 8. Dezember, um 20.15 Uhr in ORF 2 auf dem Programm: In der skurrilen Liebesgeschichte "Der Weihnachtshund" nach dem gleichnamigen Roman von Daniel Glattauer hat Lohner einen Gastauftritt als reiche Tante Adele. Am 8. Dezember ist Chris Lohner außerdem um 17.30 Uhr zu Gast in Dagmar Kollers "Hallo, wie geht's?" in ORF 2.

Die Hits der Show auf zwei CDs

Einen Querschnitt der größten österreichischen Hits gibt es ab 26. November auch zum Nachhören. Auf zwei "Austro-Pop-Show"-CDs - "Volume Ans" (BMG Ariola) und "Volume Zwa" (Universal) - sind von Marianne Mendts "Glock'n" über Georg Danzers "Jö, schau" bis zu Christl Stürmers "Mama ana ahabak" die schönsten Songs aus mehr als drei Jahrzehnten vertreten.

"Austro-Pop-Nacht - Die 70er" am 26. November in ORF 1

"Wolfgang Ambros: Hier und Jetzt" eröffnet um 1.05 Uhr die erste "Austro-Pop-Nacht": Gedreht wurde diese Personality-Show 1979 in Wien und Umgebung sowie in Deutschland und in Griechenland. "Hier und Jetzt" ist eine Mischung aus Konzertmitschnitten, Videos und Szenen aus dem Privatleben des Künstlers. Im Anschluss erzählt Georg Danzer ab 1.50 Uhr in "Die kleine Show - Und so bin i" von 1976 über seine Jugend, blickt auf seinen bisherigen Werdegang als Sänger zurück und singt unter anderem "Jö schau", "Schau Schatzi" oder "Elfi". Um 2.35 Uhr folgt "Dunkelgraue Lieder - Nachtlese" von Ludwig Hirsch. Der Sänger zeigt eine neue Facette seines Talents und singt in dieser Sendung aus dem Jahr 1979 die mittlerweile legendären Hits von seiner gleichnamigen ersten LP. Auf "10 Jahre Austropop" blicken Vera Russwurm und Peter Hofbauer ab 3.20 Uhr in einem "Okay spezial" von 1981 zurück. Gäste sind unter anderem Wolfgang Ambros, Peter Cornelius, Wilfried, Fez, Cosmetiques und Claudia Robot. Den Abschluss der ersten "Austro-Pop-Nacht" bildet um 4.20 Uhr "Wer war André Heller?", eine etwas andere Personality-Show: André Heller gestaltet 1972 seinen eigenen Nachruf, resultierend aus dem Motto "In Wien muaßt erst sterb'n, damit's di hochleben lassen". Mitwirkende sind neben André Heller unter anderem Erika Pluhar, Helmut Qualtinger und Marianne Mendt. Ein Wiedersehen mit Heller gibt es am Mitwoch, dem 8. Dezember: Um 22.50 Uhr ist er zu Gast in Helmut Zilks "Lebens-Künstler" in ORF 2.

Die 40 Titel für die erste Folge "Zwischen Mendts Glock'n und Wolferls Zwickt's mi" am 26. November (in alphabetischer Reihenfolge):

A Glock'n, die 24 Stunden läut (Marianne Mendt, 1970)
Abraham (Wolfgang, 1970)
Alle Menschen san ma zwider (Kurt Sowinetz, 1972)
Boom Boom Boomerang (Schmetterlinge, 1977)
Da Hofa (Wolfgang Ambros, 1971)
Die Blume aus dem Gemeindebau (Wolfgang Ambros, 1977)
Du bist wia die Wintersunn (Wolfgang Ambros, 1972)
Ein Freund ging nach Amerika (Musyl & Josepp, 1973)
Es war einmal (Erika Pluhar, 1972)
Flipper (Peter Cornelius, 1975)
Glaubst, I bin bled (Worried Men Skiffle Group, 1970)
Goodbye Joe (Goldie Ens, 1975)
Gummizwerg (Heinrich Walcher, 1973)
Hampelmann (Peter Cornelius, 1974)
Hollywood (Waterloo & Robinson, 1974)
Hupf in Gatsch (Georg Danzer, 1976)
I bin a Weh (Worried Men Skiffle Group, 1975)
I lieg am Ruck'n (Ludwig Hirsch, 1978)
I man, I tram (Madcaps, 1970)
It Takes Me Higher (Ganymed, 1978)
Jö, schau (Georg Danzer, 1975)
Just a Little Love (Gipsy Love, 1972)
Komm, großer schwarzer Vogel (Ludwig Hirsch, 1979)
Love Machine (Supermax, 1978)
Mary, oh Mary (Wilfried, 1973)
Mr. Captain (Springtime, 1977)
Music Drives Me Crazy (Ganymed, 1978)
My Little World (Waterloo & Robinson, 1976)
Nights in the City (Wilfried, 1979)
Ruaf mi net an (Georg Danzer, 1976)
Schabernack (Misthaufen, 1977)
Schifoan (Wolfgang Ambros, 1976)
Sein Köpferl im Sand (Arik Brauer, 1971)
Sie hab'n a Haus baut (Arik Brauer, 1971)
Spuck den Schnuller aus (Ludwig Hirsch, 1978)
Tagwache (Wolfgang Ambros, 1974)
Tschik (Georg Danzer, 1972)
Tschotscholossa (Schmetterlinge, 1971)
Ziwui, Ziwui (Wilfried, 1974)
Zwickt's mi (Wolfgang Ambros, 1975)

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