OTS0079 5 II 0198 SPK0002 Mo, 02.Aug 2004
SPÖ / Niederwieser / Verkehr / Tirol

Niederwieser zu neuerlichem Superstau in Tirol

"LKW-Bemautung nach Verkehrsaufkommen staffeln"

Wien (SK) "Die Tiroler Bevölkerung hat ein Recht, dass sie die aus ihren Steuermitteln errichteten Autobahnen auch selbst benutzen kann", so der Tiroler SPÖ-Abgeordnete Erwin Niederwieser in einer Reaktion auf den heutigen LKW-Megastau auf der Inntalautobahn. ****

Wenn die Frächter von sich aus nicht in der Lage seien, die Fahrtzeiten so zu legen, dass sie möglichst wenig Stehzeiten auf der Autobahn haben, ist laut Niederwieser die Politik gefordert: "Für die Tage nach einer längeren Fahrverbotsphase muss man sich bald etwas einfallen lassen, damit nicht alle LKW wieder auf einmal losfahren. Blockabfertigungen sind da wohl zu wenig, aber eine nach dem Verkehrsaufkommen gestaffelte Bemautung für solche Tage wäre sicher ein großer Anreiz für Frächter, ihre LKW nicht alle am selben Tag loszuschicken. Der erste Tag wäre somit für die Frächter teurer als die folgenden, wer später fährt, spart Geld."

Eine solche Lösung läge sicherlich auch im Sinne der genau kalkulierenden Frächter, die gern betonen, dass in ihrer Branche "ohnehin nichts mehr zu verdienen" (Berger-Chef Gulda) sei, so Niederwieser Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. (Schluss) cs/mm

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