OTS0055 5 II 0156 NGS0001 WI Mo, 02.Aug 2004
Innenpolitik / Harmonisierung / GÖD / FSG

FSG in der GÖD fordert Akademikerlösung statt Politzank

Wien (FSG). (OTS) - =

Die Aufforderung der FSG, in der GÖD endlich
zu handeln, hat handfeste Hintergründe. "Wenn die Sachprobleme nicht endlich verhandelt werden, drohen ganzen Arbeitnehmergruppen unabsehbare Schäden" meint FSG-Gewerkschafter Peter Korecky.++++

So werden z.B. alle Berufgruppen mit langen Ausbildungszeiten diskriminiert. "Wir schlagen die Gründung eines Bildungsfonds für sechssemestrige Ausbildungsgänge vor." Ähnlich wie der Familienlastenausgleichsfonds die Karenzen am Pensionskonto abdeckt, soll der Bildungsfonds ab dem 20. Lebensjahr einen Teil der Berufsbildungszeiten ausgleichen. Der Fonds soll drittelparitätisch aufgebaut und gespeist werden. "Das kostet nicht viel mehr als der Ausgleich für ein Jahr Militärzeit und stärkt die Qualität des Wirtschaftsstandortes Österreich" meint Peter Korecky. "Ich frage mich, wo die diversen Vereinigungen wie Kartellverband, BSA, Ärztekammer, Rechtsanwaltskammer usw. zu diesem Thema bleiben. Flapsige Bemerkungen der zuständigen Bildungsministerin Gehrer zeigen jedenfalls wenig Lösungskompetenz!"

Rückfragen & Kontakt:

Peter Korecky
Tel.: 01/53 454/236
Mobil-Nummer: 0664/33 63 404

FSG, 2. August 2004 Nr. 095

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