OTS0044 5 II 0238 NFC0001 WI Fr, 18.Jun 2004
FPÖ / Walch / Sorger

Walch zu Sorger: "Arbeitszeitverlängerung kommt nicht in Frage"

Appell an Sorger: "Nicht gleich beim Arbeitsantritt auf zusätzliche Belastungen der Arbeitnehmer konzentrieren"

Wien, 2004-06-18 (fpd) - Heftige Kritik an den gestrigen Aussagen des neuen Präsidenten der Industriellenvereinigung, Veit Sorger, übte heute FPÖ-Bundesparteiobmannstellvertreter Max Walch. "Solche Forderungen haben sich in der Vergangenheit nicht bewährt, und können weder die Probleme der Wirtschaft noch die der Arbeitsplatzsituation lösen", so Walch weiter. Der Bundesobmann der freiheitlichen Arbeitnehmer erteilte somit dem neuen Präsidenten der Industriellenvereinigung seinem Wunsch nach einer Arbeitszeitverlängerung und seiner Forderung nach einer Abschaffung der Feiertage eine klare Absage.****

"Mit diesen Vorschlägen hat Veit Sorger keinen guten Start erwischt, denn eine Arbeitszeitverlängerung heißt auch eine größere Gefahr bei Unfällen und birgt somit auch die Gefahr eines Arbeitsplatzverlust in sich", betonte Walch.

Der Hintergrund dieses Vorschlages seien Personaleinsparungen und somit würde die Arbeit auf weniger Personal aufgeteilt, was aber wiederum in den Betrieben einen Personalabbau bedeute und damit würde es wieder mehr Arbeitslose in Österreich geben. "Arbeitszeitverlängerung schafft keinen neuen Arbeitsplatz, schwächt aber die so wichtige Kaufkraft der Konsumenten für das notwendige Wirtschaftswachstum", erklärte Walch.

Er, Walch, fordere den neuen Präsidenten der Industriellenvereinigung auf, sich nicht beim Antritt seiner neuen Funktion gleich auf zusätzliche Belastungen der Arbeitnehmer zu konzentrieren, sondern sich dafür einzusetzen, Arbeit zu schaffen, bestehende Arbeitsplätze zu sichern, und neue zu schaffen. Dies würde sowohl der Wirtschaft als auch den Arbeitnehmer helfen, schloß Walch. (Schluß)

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