OTS0167 5 II 0196 LLI0003 Mi, 09.Jun 2004
Innenpolitik / EU-Wahl / Privatisierung / LINKE

Gabriel fordert Stop bei Post und Postbus Privatisierung

Die LINKE steht solidarisch an der Seite der Mitarbeiter von Post und Postbus

Wien (OTS) - "Die Post muss öffentlich und österreichisch bleiben, um die Grundversorgung der Bevölkerung zu gewährleisten.", fordert Leo Gabriel, Spitzenkandidat der LINKE/Liste 5 für die EU-Wahl.

"Auch die Privatisierung des Postbus ist ein skandalöser Musterfall.
Die Regierung läßt deshalb 30% privatisieren, weil sich nur für diesen
Teil der gewinnbringenden Linien Käufer finden werden. Der Rest bleibt beim Staat mit schlimmen Konsequenzen: Das Defizit des Postbus wird explodieren, der Staat als "schlechter Unternehmer" gebrandmarkt und eine ganze Reihe weiterer Postbusse den Betrieb einstellen. Wir sind auf dem Weg in die Zwei-Klassen-Gesellschaft: Schlechte und dünne staatliche Grundversorgung und teure private Schmalspurdienstleistungen.", so Gabriel weiter.

"Die LINKE kämpft als einzige politische Kraft aus den sozialen Bewegungen gegen dieses Privatisierungsfieber. Wir sind für eine gut funktionierende staatliche Versorgung aller Bürger auf dem Post-, Telekom- und Transportsektor, sowie im Gesundheits-, Energie-, und Bildungssystem. Die LINKE steht solidarisch an der Seite der Mitarbeiter von Post und Postbus.", so Gabriel heute in Reaktion auf die aktuellen Privatisierungsproteste bei Post und Postbus.

Rückfragen & Kontakt:

Liste LINKE
LINKE - Opposition für ein solidarisches Europa
Nicolas Dabelstein
Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0699 102 83 043
presse@linke.cc

***OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS***

OTS0167 2004-06-09/12:55