OTS0074 5 II 0276 SPK0007 AI Mo, 17.Mai 2004
SPÖ / Swoboda / EU / Jugend / Arbeit

Swoboda diskutiert mit Schülern über den Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit in Europa

Wien (SK) Warum der Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit
ganz oben auf der Tagesordnung in der EU stehen müsse und warum die schwarz-blaue Regierung diesen Kampf nicht gemeinsam mit den Europaparlamentariern führe, diskutierte SPÖ-Spitzenkandidat zu den Europawahlen Hannes Swoboda am Montag gemeinsam mit Berufsschülern. "Es gibt Möglichkeiten in Europa mehr Arbeit und Beschäftigung für die Jugend zu schaffen", zeigte sich Swoboda überzeugt - und übte gleichzeitig harsche Kritik, dass diese Möglichkeiten, nicht zuletzt durch Versäumnisse der Regierung bis jetzt nicht aufgegriffen worden seien. Für Swoboda wäre "ein erster wichtiger Schritt" im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit, "das EU-Budget dahingehend zu durchforsten, ob die Ausgaben wirklich in Richtung Beschäftigung eingesetzt werden, oder vorwiegend in die Subventionierung der Großbauern."****

"Für mich ist Europa in erster Linie eine Friedensunion", stellte Swoboda klar. Friede bedeute dabei mehr als nur die Abwesenheit von Krieg. Friede setze voraus, dass die Menschen - ob jung oder alt - zufrieden sind. Für diese Zufriedenheit spiele die Arbeit wiederum eine zentrale Rolle. "Es ist daher die Aufgabe der EU, den Menschen eine Heimat zu geben, in der es genug Jobs und Arbeit für sie gibt", betonte Swoboda.

Der Slogan "Warum Österreich wieder gehört werden muss" arbeitet in zwei Richtungen klärte Swoboda die Berufsschüler auf. Auf der einen Seite werde kritisiert, dass die Regierung zu keinen gemeinsamen Initiativen mit den österreichischen Abgeordneten zum Europaparlament bereit sei und auf der anderen Seite, dass sie durch mangelndes Engagement keine Bündnispartner für die österreichischen Anliegen finde. "Was sehr schade ist, da die Sympathien für das Land Österreich in Europa unheimlich groß sind", ergänzte Swoboda.(Schluss)lm

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