OTS0164 5 II 0453 NVP0009 CI Di, 06.Apr 2004
ÖVP / Bundespräsidentschaft / Ferrero-Waldner

Ferrero-Waldner - "Benita am Weg zum Erfolg - ein Land blüht auf!"

Präsidentschaftskandidatin zu Besuch bei der Sozialversicherungsanstalt der Bauern

Wien, 06. April 2004 (ÖVP-PD) Mit einem rot-weiß-roten Blumenbouquet mit der Grußkarte "Benita am Weg zum Erfolg - ein Land blüht auf!" wurde heute, Dienstag, Präsidentschaftskandidatin Dr. Benita Ferrero-Waldner von der Sozialversicherungsanstalt der Bauern empfangen. Thema der Veranstaltung waren die Chancen Österreichs in einem neuen Europa. "Der 1. Mai ist ein historischer Tag", so die Ministerin. Im April des vergangenen Jahres den Erweiterungsvertrag gemeinsam mit dem Bundeskanzler unterschrieben haben zu dürfen, sei nach fünf Jahren als Chefverhandlerin ein "bewegender Moment" gewesen. ****

Das Wesentlichste an der Erweiterung sei vor allem, "unser Friedenssystem in den Osten zu tragen". Es gehe darum, "Stabilität zu exportieren und nicht Instabilität zu importieren", so Ferrero-Waldner. Die verheerenden Anschläge in Madrid hätten gezeigt, vor welchen Herausforderungen dieses Europa stehe. Somit sei klar, dass ein friedenspolitisches Signal an erster und wichtigster Stelle stehen müsse.

Die Erweiterung sei aber auch von besonderer Bedeutung für Wirtschaft und Landwirtschaft. Die Wirtschaft habe ja schon lange vor dem Abschluss des Erweiterungsvertrages "die Zeichen der Zeit" erkannt. Österreichische Unternehmen zählen zu den Top-Investoren in den Nachbarländern bzw. habe es insgesamt bereits 20.000 Joint-Ventures zwischen österreichischen und ausländischen Unternehmen gegeben. Mit der Erweiterung und dem damit verbundenen Investitionsvolumen gebe es auch einen echten Wertschöpfungszuwachs; dies zeige sich besonders in steigenden Tourismuszahlen aus den mittel- und osteuropäischen Ländern.

Aber auch im Export ergebe sich "ein enormes Potential für Österreich" durch die Erweiterung der Europäischen Union, sagte Ferrero-Waldner. Erstmals seit 1945 habe Österreich eine positive Außenhandelsbilanz, was vor allem durch den Handel mit dem Nachbarraum erreicht wurde. "Alleine in Österreich wurden 57.000, im gesamten Raum rund 80.000, zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen", so die Ministerin.

Chancen gebe es allerdings nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Landwirtschaft und die ländliche Entwicklung. Man habe bis 2013 einen Finanzrahmen geschaffen, der Stabilität und Ruhe für die Landwirtschaft bedeute, führte Ferrero-Waldner weiter aus. Durch die Erweiterung könnten zudem neue Absatzmärkte für die hervorragenden österreichischen Produkte und das heimische Know-how erschlossen werden.

Für die Jugend bedeute dieses größere Europa auch einen größeren Bildungsraum und einen neuen Raum, um Arbeit zu finden. "Europa wird immer stärker zusammenwachsen", hier bieten sich hervorragende Herausforderungen für Österreich, so Ferrero-Waldner.

Durch die demografische Entwicklung stoße ein reines Umlagesystem zur Sicherung der Pensionen an seine Grenzen. "Es ist wichtig, zu einer richtigen und sinnvollen Pensionsreform zu stehen", sagte die Ministerin. Auch im Gesundheitswesen gehöre das österreichische System zu den besten. Die Sozialversicherungsanstalt der Bauern sei vorbildlich, weil eine Berufsgruppe hier Halt und Kompetenz finde, und damit sei "man auf dem richtigen Weg", so Ferrero-Waldner abschließend.

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