OTS0192 5 II 0250 VPR0006 CI Fr, 26.Mär 2004
Innenpolitik / Wien / Soziales / Pflege / Gesundheit / Senioren / ÖVP / Lakatha

VP-Lakatha: Massiver Ausbau von Senioren-Wohngemeinschaften

ÖVP-Wien fordert Senioren-Wohngemeinschaften in städtischen Neubauten

Wien (VP-Klub): "Bei jedem Neubau eines Wohnhauses der Gemeinde Wien müssen künftig Räumlichkeiten für Senioren-Wohngemeinschaften eingeplant werden", fordert die ÖVP-Gemeinderätin LAbg. Ingrid Lakatha anlässlich des heutigen Wiener Gemeinderates.

Experten würden bestätigen, dass bis zu 30% der Bewohner der städtischen Geriatriezentren ihren Lebensabend nicht in medizinischer Überversorgung verbringen müssten, wenn es genügend betreute Senioren-Wohngemeinschaften gäbe, so Lakatha. Dies brächte einerseits für die Senioren ein weit angenehmeres Leben in einem familienähnlichen Verband, andererseits würde es der Stadt auch Millionen Euro sparen, die für zeitgemäße, moderne Geriatriezentren verwendet werden könnten."Die Wiener SP-Stadtregierung unternimmt aber so gut wie nichts in diese Richtung, sie wird vielmehr nicht müde, immer wieder die Verantwortung auf andere abzuschieben", kritisiert die Gemeinderätin weiter.

ÖVP-Wien fordert längst fällige Handlungen der trägen SP-Stadtregierung

Angesichts der achtjährigen Arbeiten am ersten Wiener Krankenanstaltenplan ist zu befürchten, dass der von der ÖVP-Wien seit Jahren geforderte Geriatrieplan noch lange auf sich warten lassen wird. "Die Trägheit der SP-Stadtregierung geht zu Lasten deren, die Hilfe und Pflege am Nötigsten brauchen", so Lakatha weiter.

"Juristische Rechte endlich auch für Pflegeheimbewohner, der massive Ausbau der mobilen Senioren-Betreuung, wohnortnahe, kleinere Pflegeheime und eine klare und eindeutige Definition freiheitsbeschränkender Maßnahmen müssen von dieser SP-Stadtregierung unter Bürgermeister Häupl endlich umgesetzt werden. Die ÖVP-Wien wird diese Forderungen beibehalten, ja sogar noch weiter intensivieren", betont Lakatha abschließend.

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