OTS0098 5 CI 0261 NAC0001 Mi, 17.Mär 2004
Verkehr / Ferien / Schulen / Sicherheit / Reiseverordnung

ÖAMTC fordert: Bei Ferientermin-Diskussion auf Ferienreiseverordnung nicht vergessen!

Wunsch nach internationaler Absprache bei Terminfestlegung

Wien (ÖAMTC-Presse) - Im Zusammenhang mit dem drohenden Verkehrschaos in den Semesterferien 2005 macht der ÖAMTC darauf aufmerksam, bei der Diskussion auf das Thema Ferienreiseverordnung nicht zu vergessen. "Wenn sich schon bei den Terminen für 2005 nichts ändern lässt, dann sollte doch zumindest an den Hauptreisetagen für entsprechende erweiterte Lkw-Fahrverbote gesorgt werden," fordert ÖAMTC-Juristin Ursula Zelenka.

Wesentlich dabei ist nach Ansicht der Clubjuristen, dass die Ferienreiseverordnung nicht jedes Jahr neu erfunden werden muss. "Es geht um die Schaffung einer vernünftigen Grundlage, die Jahr für Jahr den Reisespitzen Rechnung trägt", erklärt Zelenka. Und das nicht nur im Sommer: Auch die Weihnachts- und Semesterferien, sowie die Oster-und Pfingstferien müssen einbezogen werden."Bis zu den heurigen Sommerferien sind noch knapp drei Monate Zeit, daher sollte rasch gehandelt werden", mahnt die Club-Juristin. Eine Herabsetzung des Tonnagelimits bei den erweiterten Lkw-Fahrverboten könnte sich der ÖAMTC ebenfalls vorstellen.

Um ein Zusammenfallen der Schulferien-Termine mehrerer Länder wie in der ersten Februarwoche 2005 künftig zu vermeiden, hält der ÖAMTC ein Koordinierungstreffen der zuständigen Behörden betroffener Staaten für sinnvoll. "Daran sollten sich jene Länder beteiligen, die massiv vom Lkw-Transit betroffen sind und in denen der Trend zum Urlaub mit dem Auto stark ausgeprägt ist", erläutert Zelenka das Anliegen des Clubs. "Neben Österreich denken wir da vor allem an Deutschland, die Schweiz, die Niederlande und Nord-Italien". Unbedingt einbeziehen sollte man aber auch die neuen EU-Mitgliedstaaten, wie Ungarn, Slowenien oder die tschechische und slowakische Republik."

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