OTS0061 5 KI 0823 NRF0005 Fr, 19.Dez 2003
Fernsehen / ORF / Medien / Barbara Karlich Show

Mit der "Barbara Karlich Show" durch die Festtage

Wien (OTS) - In der "Barbara Karlich Show" stehen von Montag, dem 22. Dezember 2003, bis Montag, den 5. Jänner 2004, jeweils um 16.00 Uhr in ORF 2 folgende Themen auf dem Programm:

Montag, 22. Dezember: "Kurschatten: Wie geht es weiter?"

Rosi, 65, Pensionistin aus Wien, ist seit 40 Jahren mit ihrem Ehemann Hans, 81, zusammen. Ihre Ehe ist harmonisch, trotzdem gibt es etwas, das zwischen den beiden steht: Vor ca. 30 Jahren hatte Rosi während einer Kur ein Techtelmechtel mit einem anderen Mann. Bis heute hat sie mit Hans darüber nicht gesprochen. In der Sendung von Barbara Karlich legt sie die längst überfällige Beichte ab. Wie wird Hans auf dieses Geständnis reagieren? Wesentlich lockerer sieht Pierre, 64, aus München, seine Affären, die er während seiner Kuraufenthalte hatte. Eine Kur ohne Kurschatten ist für ihn undenkbar. In der "Barbara Karlich Show" erzählt er aus dem reichen Erfahrungsschatz, den er während seiner vielen Kuraufenthalte sammeln konnte.

Dienstag, 23. Dezember: "Ewige Liebe, ich kann dich nicht vergessen!"

Christine, 53, Hausfrau aus Wien, will Werner, 58, aus Mitterdorf in der Steiermark, wieder treffen. Werner ist ihre erste große Liebe. Seinetwegen ist sie nach Tirol gezogen. Dort waren Heimweh und Gefühl, etwas zu versäumen, aber so groß, dass sie sich nach kurzer Zeit wieder von ihm getrennt hat und zurück nach Wien gegangen ist. In der "Barbara Karlich Show" gibt es nach 25 Jahren das lang ersehnte Rendezvous.
Außerdem zu Gast: Franz, 96, Pensionist aus Wien, der 72 Jahre lang verheiratet war und dessen große Liebe in seinen Armen starb. Auch Brigitte, 66, Pensionistin aus Graz, wird ihre große Liebe nie mehr vergessen können: Ihr Verlobter verunglückte drei Tage vor der geplanten Hochzeit tödlich. Durch einen technischen Defekt an einem Tankwagen wurde er mit Benzin übergossen und ist hilflos verbrannt.

Montag, 29. Dezember: "Ich bin die schrillste Omi Österreichs!"

Jeanette Lips von Lipstrill, 79, aus Wien, ist die einzige Kunstpfeiferin der Welt, die auch klassische Stücke pfeift und in Opernhäusern auftritt. Sie selbst meint über sich: "Wer schon am Broadway aufgetreten ist, ist auch ein Star." Jeanette war nie verheiratet, doch "hat alles vernascht, was ihr so untergekommen ist". Sie ist mit Josephine Baker aufgetreten und hat Persönlichkeiten wie Muhammad Ali kennen gelernt. Der Höhepunkt ihrer Karriere: Sie trat im Palast des letzten persischen Schahs auf. Ist sie die schrillste Omi Österreichs?
Oder ist das vielleicht Ilona, 64, aus Grinzens in Tirol, die für ihr Leben gern Porsche fährt. Porschefahren ist für sie ein eigenes Lebensgefühl - der Klang, das Davonbrausen. Sie ist nicht allein unterwegs, ihr Hund Nero ist immer mit an Bord. Sie selbst steuert ihren Porsche erst seit sieben Jahren, damals verstarb ihr Mann, der ihr nie zu fahren erlaubte. Wenn sie deprimiert ist, steigt sie in das Auto und in der Sekunde geht es ihr besser.

Dienstag, 30. Dezember: "Mein Partner könnte mein Kind sein!"

Elena, 34, aus Bludenz, stammt ursprünglich von den Philippinen. Sie ist seit 16 Jahren mit Hermann, 78, verheiratet. Mit 62 bereiste Hermann die Philippinen, um sich Reisterrassen anzuschauen. Doch dann kam alles anders: Er sah Elena, verliebte sich in die junge Frau und heiratete sie nach zwei Wochen. Sind die beiden tatsächlich ein glückliches Paar? Für Hermann ist Elena ein Jungbrunnen. Ähnlich ergeht es Frieda, 76, Pensionistin aus Kärnten: Sie ist seit 33 Jahren mit ihrem um 19 Jahre jüngeren Mann Pepi zusammen. Die beiden waren Nachbarn und wohnten seit ihrer Kindheit nur 120 Meter voneinander entfernt. Sie hat mit Pepi schon gespielt, als er noch ein Kind war. Schon als Bub hat er ihr immer gefallen, und sie hat ihn sehr gemocht, aber nie an eine Beziehung mit ihm gedacht. Wer die beiden sieht, denkt: Das sind Mutter und Sohn!

Freitag, 2. Jänner: "Schwule sind die besseren Frauen!"

Christian, 24, Travestiekünstler, aus Wien, hält sich für die weiblichste Frau überhaupt. Nicht zu Unrecht: Wenn Christian in sein Travestiekostüm schlüpft, weiß man nicht genau, ob man es mit einem Mann oder einer Frau zu tun hat. Dass Schwule bessere Frauen seien, wird dem Travestiekünstler immer dann bewusst, wenn er der Damenwelt Schminktipps gibt oder sie beim Einkaufsbummel vor bösen Fehltritten und Geschmacksverirrungen bewahrt.

Montag, 5. Jänner: "Hausfrau: Bist du nur zu faul, um Geld zu verdienen?"

Maria, 42, ist eine passionierte Bügelfee. Bügeln war immer eine Leidenschaft der Wienerin, eine Art Meditation. Mit ihrem Geschäft "Die Bügelfee" hat sie ihre Lieblingsbeschäftigung zum Beruf gemacht. Ihre Kunden kommen nicht nur, um ihre Wäsche vorbeizubringen, sondern auch um mit Maria zu plaudern. Für Maria heißt das: täglich bis zu 15 Stunden im Geschäft.
Ebenfalls zu Gast: Uschi, 40, und Karl, 44, aus Laa/Thaya in Oberösterreich. Uschis Berufung ist es, Mutter und Hausfrau zu sein. Für Karl gab es da nie Zweifel: Frauen und Mütter haben die Pflicht, zu Hause zu bleiben. Sie tragen somit die Hauptverantwortung für Haus und Kinder.

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