OTS0192 5 II 0233 NSK0003 Di, 04.Nov 2003
SPÖ / VSStÖ / Universitäten

VSStÖ: Organisationsplan für Uni Wien läuft ohne Diskussion

Sozialistische Studierende fordern breiten Diskussionsprozess und Mitbestimmung der Studierenden

Wien (SK) Heute Vormittag hat Rektor Georg Winckler der Öffentlichkeit den neuen Organisationsplan der Universiät Wien vorgestellt. Von Mitbestimmung und Diskussion war nicht die Rede."Diese Vorgehensweise des Rektorats ist wirklich unerträglich. Die Uni Wien wird vollkommen neu strukturiert, Fakultäten in der bisherigen Form abgeschafft, Institute zusammengelegt und die Uniangehörigen werden vom Diskussionsprozess weitgehend ausgeschlossen, oder genauer gesagt, dieser wird erst gar nicht geführt. Es kann doch nicht sein, dass der Öffentlichkeit ein neuer Plan präsentiert wird, ohne diesen inneruniversitär mit ProfessorInnen, Mittelbau und Studierenden ausreichend diskutiert zu haben", zeigt sich VSStÖ-Wien Vorsitzender Thomas Lambert entrüstet. ****

"Die Universität Wien als größte Uni Österreichs gibt sich gänzlich neue Strukturen. Veränderung um der Veränderung Willen, das kann nicht funktionieren, schon gar nicht unter diesem enormen Zeitdruck", betonte Lambert am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Der Vorschlag des Rektors wird heute an die Mitglieder des Senats ausgesandt, dieser soll nun eine wesentliche Rolle spielen. "Der Senat ist nach UG 02 das einzig verbliebene Gremium mit StudierendenvertreterInnen, allerdings halten die ProfessorInnen die absolute Mehrheit in diesem Uniorgan. Mitbestimmung der Studierenden verkommt zur Anhörung. Der VSStÖ fordert daher einen breiten Diskussionsprozess mit allen Uniangehörigen und weitgehende Mitbestimmung der Studierenden", so Lambert abschließend. (Schluss) wf/mm/mp

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