OTS0197 5 II 0318 NSK0003 Do, 04.Sep 2003
SPÖ / JG / Gehrer / Aktion

JG-Aktion: "Neoliberal + klerikal

unsere Existenz ist euch
komplett egal" =

Wien (SK) Unter dem Motto "Neoliberal + klerikal = unsere Existenz ist euch komplett egal" veranstaltete die Junge Generation in der SPÖ (JG) heute eine höchst erfolgreiche Aktion vor dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kunst. Die letzten Aussagen von Bildungsministerin Gehrer, dass junge Erwachsene lieber mehr Kinder zeugen und dafür weniger auf Parties gehen sollen, hätten die jungen Menschen Österreichs empört. "Die jungen ÖsterreicherInnen werden nur dann mehr Kinder in die Welt setzen, wenn von der Regierung entsprechende Rahmenbedingungen gesetzt werden", so der gf. JG Bundesvorsitzende Hannes Schwarz. "Leider fehlen diese Rahmenbedingungen derzeit. Es kann nicht sein, dass man fordert, dass mehr Kinder in die Welt gesetzt werden, gleichzeitig aber die Kinderbetreuung nicht gewährleistet wird", fährt Schwarz fort. ****

Laut der jüngsten Unicef-Studie belegt Österreich in Europa den vierten Platz bei Teenagerschwangerschaften. Kritisch merkte Schwarz in dem Zusammenhang an, dass man Teenagerschwangerschaften durch eine bessere Aufklärung an Schulen und die Abgabe von Gratis-Kondomen vermeiden könnte. "Es kann nicht das Ziel der Gesellschaft sein, dass Frauen, die noch nicht einmal erwachsen sind, schon Kinder bekommen." Die Werte von Frau Ministerin Gehrer decken sich nicht mit denen der jungen Generation. Frauen haben auch meist nicht die Wahl zwischen arbeiten gehen und zu Hause bleiben. Schwarz: "Die meisten Frauen müssen arbeiten gehen um eben die Familie erhalten zu können."

Die schwarz-blaue Bundesregierung habe es bis heute nicht geschafft, die Rahmenbedingungen so zu setzen, dass es sich junge Menschen leisten können, Kinder zu bekommen. Schwarz: "Wir fordern Frau Ministerin Gehrer dazu auf, sich endlich um die notwendigen Rahmenbedingungen zu kümmern. Dazu zählen unter anderem das Recht auf Kinderbetreuung, ein einkommensabhängiges Karenzgeld, das Recht auf einen Arbeitsplatz sowie die Verlängerung der Behaltefrist nach der Karenz." (Schluss) ml/mm

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter 0664/1145695 (Hannes Schwarz) zur Verfügung.

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