OTS0008 5 II 0272 TLT0001 Mi, 25.Jun 2003
Politik / Tirol / Mader / Ombudsmann / Landtag

LT-Präs.Mader eröffnet morgen Ombudsmann-Tagung auf Innsbrucker Universität

Innsbruck (OTS) - Der Präsident des Tiroler Landtags, Prof. Ing. Helmut Mader, zu dessen Wirkungsbereich auch der Landesvolksanwalt gehört, eröffnet morgen auf der Universität Innsbruck eine Ombudsmann-Tagung, die unter dem Motto "Der Ombudsmann in alten und neuen Demokratien" steht.
Bei dieser gemeinsam von der Universität Innsbruck, dem Europäischen Ombudsmann Institut und dem Land Tirol ausgetragenen Veranstaltung, zu der Teilnehmer aus 23 europäischen Ländern kommen, soll ein Blick in die Vergangenheit nicht fehlen, schließlich war eine im Oktober 1982 an der Universität Innsbruck abgehaltene Tagung als Auslöser für die Idee, dem Ombudsmannwesen verstärktes wissenschaftliches Interesse entgegenzubringen. Es wurde eine wissenschaftliche Vereinigung mit dem Namen "Europäische Ombudsmann-.Akademie" in das Leben gerufen, die dann letztendlich 1988, also vor 15 Jahren, zum Europäischen Ombudsmann Institut führte. Maßgeblicher Träger dieser Bestrebungen waren zunächst Universitätsprofessor Minister a. D. Dr. Hans Klecatsky und Universitätprofessor Dr. Reichart Facilides. Zu den weiteren Gründungsmitgliedern dieses Vereines "Euopäisches Ombudsmanninstitut zählen auch Prof. Dr. Egon Rene´ Ötzbrugger und Hofrat Dr. Helmut Tschiderer, erster Landesvolksanwalt von Tirol, sowie der nach wie vor immer noch überaus aktive Mag. Dr. Nikolaus Schwärzler, dzt. als Geschäftsführer des EOI tätig.
Das Europäische Ombudsmanninstitut ist vor mehr als 15 Jahren aus dem Schoss der Universität Innsbruck hervorgegangen. Diese Veranstaltung soll ein weiterer Meilenstein einer fruchtbaren Zusammenarbeit der Ombudsleute mit der Universität sein. Eine Weiterentwicklung des Ombudsmannwesens erfolgt einerseits durch die Praxis, sich den ständig wechselnden Anforderungen jeweils anzupassen. Aber auch der theoretische Unterbau, die wissenschaftliche Aufbereitung der neuen Herausforderung, darf nicht fehlen. Beide Seiten sind im Interesse der Bürger gefordert.

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