OTS0041 5 II 0306 VPR0001 Fr, 30.Mai 2003
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VP-Tschirf: "Kontrollamtsprüfung für das Rabenhoftheater"

Wiener SPÖ beweist Inkompetenz im Kulturmanagement

(Wien, VP-Klub) "Die Entwicklung am Rabenhoftheater ist höchst bedenklich und gibt Anlass zum Handeln. Die Jahressubvention ist bereits im Mai aufgebraucht, der bisherige künstlerische Leiter Karl Welunschek zurückgetreten! Die Wiener VP sieht daher dringenden Handlungsbedarf und wird eine Kontrollamtsprüfung über die Vorgänge und die Gebarung des Rabenhoftheaters fordern", mit diesem Worten kommentierte der Klubobmann und Gemeinderat für den Bezirk Landstraße LAbg. Matthias Tschirf die Vorgänge rund um den Rabenhof. ****

Anlässlich des vorzeitigen Rücktritts von Welunschek sei auch dringend eine Zwischenbilanz einzufordern. Was ist mit den Förderungsmitteln in Höhe von immerhin 581.000.-Euro geschehen? "Äußerst bedenklich" findet Tschirf, dass der bisherige und der jetzt von Kulturstadtrat Mailath-Pokorny direktiv eingesetzte neue künstlerische Leiter, Thomas Gratzer, offenbar über die Finanzlage des Hauses "nur einen äußerst vagen Überblick" haben dürften. So wurde von Mailath-Pokorny gestern mitgeteilt, dass der Rabenhof angeblich schuldenfrei, aber für 2003 kein Budget mehr vorhanden sei. Alle Angestellten wurden daher von Verein der Freunde des Rabenhoftheaters gekündigt. Tschirf zu diesen Vorgängen: "Diese für Künstler und Angestellte untragbare Situation beweist einmal mehr die Unfähigkeit der Wiener SP bei Auswahlverfahren. Es war nur eine Frage der Zeit bis Mailath-Pokorny mit dem Rabenhof scheitern wird. Die Wiener VP hat immer auf die absolut unzureichende finanzielle Basis für das Theater hingewiesen." Klubobmann Tschirf abschließend: " Die Wiener VP fordert endlich ein auf Dauer finanzierbares Konzept für den Rabenhof. Die Flickschusterei der SP schadet dem Theater immens. Es ist bedauerlich, dass die Vorschläge von Peter Marboe zur subventionsfreien Bespielung des Rabenhof seit dem Jahr 2000 kontinuierlich von der SP zurückgewiesen wurden. Das beweist einmal mehr die Inkompetenz der SP im Umgang mit den Theatern Wiens." (Schluss)

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