OTS0232 5 II 0222 FLK0005 WI Di, 20.Mai 2003
Pensionen

Gunzer-Protest gegen Pensionsprivilegien in der Wirtschaftskammer

5.000 Euro Extrageld zusätzlich zu "Beamtenpension"

Klagenfurt.- Mit Empörung regierte heute Dienstag der Vizepräsident der Kärntner Wirtschaftskammer und RFW-Fraktionssprecher Albert Gunzer auf Pensionsprivilegien von Angestellten der Bundeswirtschaftskammer. "Ihnen will man aus den Zwangsbeiträgen der Wirtschaftstreibenden Tausende Euro extra und zusätzloch schenken, obwohl diese Mitarbeiter ohnehin "Beamtenpensionen" bekommen. Ein kleiner Gewerbetreibender muss hart arbeiten, um 1.000 Euro Pension pro Monat bekommen, während die Kammerangestellten im Schnitt mehr als Doppelte erhalten und nunmehr sollen einige zusätzlich noch Tausende Euro erhalten", ärgert sich Gunzer.
Sein Protest gegen diese Sonderzahlung in Höhe von 5.000 Euro für Neu-Pensionisten im Bundesgremium der Parfümristen, Farbenhändler und Drogisten führte heute in Wien dazu, dass das Budget abgelehnt wurde. Gunzer: "Dieses Gremium wird die Sonderzahlungen nicht finanzieren!" Ihm ist es unbegreiflich, dass die Bundeswirtschaftskammer solche freiwilligen Extrazahlungen in der Höhe von mehreren Tausend Euro leisten will, damit Mitarbeiter in Pension gehen. "Da nimmt man Geld von kleinen Gewerbetreibenden, denen es oft schlecht geht, um es solchen zu geben, die ohnehin privilegiert sind!" Offenbar sollte jede Branchengruppe in der Kammer Extragelder für diese Pensionsprivilegien abliefern. Bei den Drogeristen und Farbenhändler beisse Bundeswirtschaftskammerpräsident Leitl bei dieser Finanzierung von Pensionsprivilegien auf Granit, meinte Gunzer abschließend und er kündigte einen Kampf gegen solche Sonderzahlungen in der gesamten Kammer an.

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