OTS0023 5 II 0178 BPK0001 Do, 20.Mär 2003
Außenpolitik / Bundespräsident

Klestil/Irak Hoffnung auf rasches Kriegsende

Sorge um irakische Zivilbevölkerung - Österreich wird humanitäre Hilfe leisten

Wien (OTS) - Bundespräsident Thomas Klestil äußert anlässlich des Beginns des Krieges im Irak Betroffenheit und Sorge. Der Bundespräsident bedauert, dass es trotz intensiver diplomatischer Bemühungen nicht gelungen ist, das irakische Regime zur schnellen und umfassenden Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen in der Frage der Massenvernichtungswaffen zu bewegen. Trotz der von den UN-Waffeninspektoren in mancher Hinsicht festgestellten Fortschritte sind viele Punkte offen geblieben.

Bundespräsident Klestil unterstrich, dass Österreich bis zuletzt auf eine friedliche Lösung des Konflikts gehofft und dafür mit Nachdruck eingetreten ist. Nunmehr hat unsere Sorge vor allem der Zivilbevölkerung im Irak zu gelten, deren Gut, Leib und Leben gefährdet ist. Der Bundespräsident äußert die Hoffnung, dass die Kriegshandlungen, an denen sich Österreich in keinerlei Weise beteiligen wird, rasch beendet und ihre Auswirkungen auf die irakische Bevölkerung so gering wie möglich gehalten werden können. Für Österreich wird es insbesondere gelten, humanitäre Hilfe zu leisten und gemeinsam mit den Partnern in der Europäischen Union zum Wiederaufbau des Landes beizutragen.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische Präsidentschaftskanzlei
Presse und Informationsdienst
Tel.: (++43-1) 53422 230

***OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS***

OTS0023 2003-03-20/09:07