OTS0020 5 II 0175 DS90001 Di, 04.Mär 2003
Politik / Kärnten / SPÖ

Scharfe SPÖ-Kritik zur Jubelbroschüre Haiders: Utl.: Würschl verlangt Rechnungshofprüfung und Kostenübernahme durch die FPÖ

Klagenfurt (SP-KTN) - "Wenn die Freiheitliche eine Jubelbroschüre für Haider um über eine Million Schilling (80.000 Euro) braucht, dann soll sie diese gefälligst selbst bezahlen und nicht Steuergelder verjuxen und verjubeln", stellte der Landesgeschäftsführer der SPÖ Kärnten, Dienstagvormittag in Klagenfurt fest und forderte eine umgehende Prüfung durch den Rechnungshof. Es sei unverständlich, dass die Steuerzahler, die derzeit an allen Ecken und Enden mit Abgaben zu kämpfen haben für eine Hochglanz-Tollerei der FPÖ mit 143 Fotos des Herrn Haider aufkommen sollen.

Würschl forderte die FPÖ auf, die Kosten für das Haidersche Narzissmus-Druckwerk, mit dem jeder Haushalt zwangsbeglückt wird, selbst zu übernehmen. "Ich finde es eine Sauerei, wenn auf der einen Seite Sozialleistungen gekürzt werden müssen, weil sie im Budget gestrichen wurden, Jugendlichen ohne Jobs- und Ausbildungschancen dastehen , weil gespart werden muss, öffentlich über weitere Belastungen diskutiert wird und die Bürgerinnen und Bürger dann für Haiders Drang sich darzustellen aufkommen müssen", so Würschl abschließend. (Schluss)

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