OTS0028 5 II 0202 NIN0001 CI Fr, 27.Dez 2002
Exekutive / Sicherheit / Recht / Gesetze

Silvesterknallerei kann teuer werden

Zahlreiche Beschränkungen und Verbote für Knall- und Feuerwerkskörper - Konsequentes Einschreiten der Sicherheitsexekutive

Wien (OTS) - Unzählige Knallkörper und Raketen werden auch heuer wieder während des Jahreswechsels abgefeuert werden. Das Bundesministerium für Inneres ersucht, bei den Silvesterfeiern auf das Ruhebedürfnis der Mitbürgerinnen und Mitbürger Rücksicht zu nehmen, insbesondere der alten und kranken Menschen.

Das Ministerium appelliert, die Beschränkungen und Verbote bei der Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen zu beachten, Lärmexzesse zu unterlassen und die Sicherheit nicht zu gefährden.

Nach den Bestimmungen des Pyrotechnikgesetzes 1974 ist die Verwendung von pyrotechnischen Artikeln innerhalb des Ortsgebiets grundsätzlich verboten. Besonders strenge Verbotsbestimmungen gelten für den Nahbereich von Anstalten oder Einrichtungen, in denen sich überwiegend alte, kranke oder sonst ruhebedürftige Menschen aufhalten, wie Krankenhäuser, Kinder-, Alters- und Erholungsheime. Polizei und Gendarmerie sind angewiesen worden, gegen jene Personen konsequent einzuschreiten, die andere durch Knallkörper belästigen und gefährden. Bei Verstößen gegen das Pyrotechnik-Gesetz drohen eine Geldstrafe bis zu 2.180 Euro und/oder Arrest bis zu sechs Wochen.

Die zu Silvester üblichen Knallkörper und Raketen ("Kleinfeuerwerke") dürfen an Kinder und Jugendliche nicht verkauft werden, ausgenommen davon sind so genannte Feuerwerksscherzartikel und Feuerwerksspielwaren.

Die Bestimmungen des Pyrotechnik-Gesetzes sind auf der Homepage des Innenministeriums (http://www.bmi.gv.at) unter "Gesetze" ersichtlich.

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Chefinspektor Robert Sturm,
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