OTS0111 5 II 0317 DS10001 CI Mo, 18.Nov 2002
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Oxonitsch: "Inflationsrate belegt Schüssels Versagen in der Wirtschaftspolitik!"

Wien (SPW-K) - "Die Wirtschaftsdaten sprechen eine klare Sprache:
Der neuerliche Anstieg der Inflationsrate auf 1,8 Prozent im Oktober zeigt, wie wenig von der Wirtschaftspolitik von ÖVP und FPÖ wirklich zu halten ist - in zweieinhalb Jahren wurde für Österreichs Wirtschaft so gut wie nichts gemacht”, sagte der Vorsitzende des Wiener SPÖ-Gemeinderatsklubs, Christian Oxonitsch, zur heute veröffentlichten Inflationsrate. "In den Jahren 2000 bis 2002 ist die Inflation um insgesamt 6,7 Prozent gestiegen - für den Absturz des Wirtschaftswachstums in diesem Zeitraum ist Bundeskanzler Schüssel maßgeblich verantwortlich" ****

Der Anstieg der Inflationsrate sei dabei unter anderem auf die Erhöhung der Strom-Grundgebühr um 17 Prozent und auch die gestiegenen Kosten für Bildung und Erziehung zurück zu führen, so Oxonitsch weiter. "Eltern müssen immer höhere Beiträge für die Unterrichtsmittel ihrer Kinder bezahlen." Die Explosion der Steuerbelastung und die radikale Kürzung von Investitionen habe die Situation für die Menschen weiter verschärft.

Die vorliegenden Zahlen seien jedenfalls alles andere als ein "Empfehlungsschreiben" für das Schüssel-Team, "eine weitere Regierungsperiode diesen katastrophalen Wirtschaftskurs fort zu setzen", so Oxonitsch weiter. "Denn der Anstieg der Inflationsrate in praktisch allen Bereichen ist nur eine von vielen Kennzahlen: Bis zu 320.00 Arbeitslose, ein Wirtschaftswachstum als Schlusslicht der EU und ein erwartetes Defizit von 1,7 Prozent lassen sich schwer als "Erfolgsgeschichte" von FPÖVP verkaufen. Da helfen alle vollmundigen Versprechen von Schüssel und Grasser für die Zukunft nichts -in den letzten zwei Jahren hatten die beiden genug Zeit, um zu zeigen, was sie können. Herausgekommen sind nur weitere Belastungen."

"Statt eigene Fehler einzusehen, fährt Schüssel aber eine Kampagne gegen die WienerInnen, die angesichts der Leistungen der Menschen in dieser Stadt nur als Affront verstanden werden kann. Wolfgang Schüssel ist der Bundeskanzler aller ÖsterreicherInnen - als solcher sollte er auch die Verantwortung für sein Tun selbst übernehmen", schloss Oxonitsch. (Schluss)

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