OTS0162 5 II 0356 NSK0007 WI Di, 12.Nov 2002
SPÖ / Broukal / Burgstaller / Forschung

Broukal: Ankurbelung der Wirtschaft durch mehr Investitionen in Forschung und Entwicklung

: SPÖ will Versäumnisse und wirtschaftliche Rückschritte der Regierung Schüssel rasch beheben

Wien (SK) Große Versäumnisse in der Forschungs- und Innovationspolitik und damit verbundene massive wirtschaftliche Rückschritte in der Zeit der Schüssel Regierung konstatierte heute SPÖ-Nationalratskandidat Josef Broukal bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Salzburger SPÖ-Vorsitzenden, LH-Stv. Gabriele Burgstaller, in Salzburg. Broukal forderte eine Optimierung der Forschungspolitik, insbesondere die Bündelung der Forschungsinstrumente in einem Ministerium, die Erhöhung der Forschungsausgaben und eine Anhebung der ForscherInnenquote. Diese Maßnahmen seien unverzichtbar, um den Wirtschafsstandort Österreich wieder zu stärken und neue zukunftsträchtige Jobs zu schaffen, so Broukal. "Gute Unternehmer wissen, wie's geht: In wirtschaftlich schlechteren Zeiten wird voll auf Forschung und Entwicklung gesetzt. Wer das nicht macht, ist bald Zweiter. Daher setzt die SPÖ mit ihrem Programm inhaltlich und personell mit Josef Broukal voll auf neue Technologien und die Forderung von Forschung und Entwicklung", betonte Burgstaller. ****

"Forschung und Technologie sind für das Entstehen und Bestehen zukunftsorientierter Unternehmen die wichtigste Grundlage. Damit dienen sie dem für die SPÖ wichtigstem Ziel, die Beschäftigung zu steigern und neue zukunftsträchtige Jobs zu schaffen", gab sich Broukal überzeugt.

Broukal tritt für eine jährliche Steigerung der Forschungsausgaben um 0,15 Prozent des BIP ein, damit Österreich den internationalen Anschluss nicht verliert. Dabei solle gefördert werden, wo der größte Nutzeffekt zu erwarten ist. Außerdem solle durch Bürokratieabbau die Neugründung von Unternehmen erleichtert werden sowie ein "Investitionsfreibetrag Neu" für Unternehmen befristet auf ein Jahr eingeführt werden, der am Wachstum der Investitionen orientiert ist und bis zu 30% der Investitionen betragen kann. Weiters solle Jung-und KleinunternehmerInnen ein verbesserter Zugang zu Risikokapital ermöglicht werden, Anreize für Investitionen in Weiterbildung in Form von Prämien ("Bildungssparen") geschaffen werden und auf europäischer Ebene eine stärkere Harmonisierung z.B. der Kapitalbesteuerung durchgeführt werden.

Das Ziel heißt: "Österreich soll in den nächsten Jahren zehn Prozent mehr ForscherInnen haben: Das sind etwa 2.000 wissenschaftlich arbeitende Menschen mehr. Dieses Ziel will die SPÖ mit einem Bündel abgestimmter Maßnahmen in einem eigenen, starken Forschungs- und Technologieministerium - damit zukünftig auch Kompetenzstreitigkeiten ausgeschlossen werden - erreichen", erklärte Broukal abschließend. (Schluss) sl

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