OTS0182 5 II 0227 SPK0013 Di, 29.Okt 2002
SPÖ / Bures / Finz / Rauch-Kallat

Causa Finz: Bures wartet noch immer auf Entschuldigung der ÖVP

"Rauch-Kallats heutige Empörung richtet sich wieder einmal an die falsche Adresse"

Wien (SK) SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures vermisst noch immer eine Entschuldigung der ÖVP bei den österreichischen Frauen für die unglaubliche Ansage von Finanzstaatssekretär Finz. Finz hatte im Zuge einer Wahlkampftour vor Zeugen gemeint: "Jede Stimme ist wichtig, auch wenn's die einer Frau ist." Noch immer sei aus der ÖVP kein Wort des Bedauerns zu vernehmen, so Bures am Dienstag. Die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin hat "auch keinerlei Verständnis für die künstliche Aufregung von VP-Generalin Rauch-Kallat über Alfred Gusenbauer, den Finz' Frauenbild an längst vergangene Zeiten erinnert. Rauch-Kallat verfalle da wieder einmal in den für die ÖVP typischen "King-Kong-Argumentationsstil". Dabei werde jede inhaltliche Auseinandersetzung durch künstliche Aufregung und verbale Untergriffe unterbunden. Gegenstand von Rauch-Kallats Erregung sollte eigentlich die skandalöse Aussage des ÖVP-Regierungspolitikers Finz sein. ****

Zu Finz' Entgleisung finde die "angebliche Frauenpolitikern" Rauch-Kallat jedoch keine Worte, dafür erzürne sie sich über den SPÖ-Chef, der zu Recht Anstoß an Finz' Geisteshaltung und dem Frauenbild der ÖVP genommen hat. Es sei also offenkundig, dass sich Rauch-Kallats heutiger Zorn, an die völlig falsche Adresse richte, so Bures. Alfred Gusenbauer habe ausgesprochen, was längst offenkundig ist, "nämlich dass das Frauenbild der ÖVP aus einem längst vergangenen Jahrhundert stammt", so Bures abschließend gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. (Schluss) ml

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