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ÖVP / Wahlkampfauftakt / Schüssel 6

Schüssel: Herbei Gerhard Schröder, stellen Sie sich dem Vergleich!

Vergleich mit Deutschland und anderen linken europäischen Regierungen fällt eindeutig aus

Linz, 27. Oktober 2002 (ÖVP-PD) "Herbei, Gerhard Schröder! Stellen Sie sich dem Vergleich - und Alfred Gusenbauer: Viel Glück mit diesem Wahlhelfer!", so ÖVP-Bundesparteiobmann Bundeskanzler Wolfgang Schüssel beim Wahlkampfauftakt der ÖVP in Linz in Richtung Rot-Grün. Er hoffe, dass Schröder ehebaldigst nach Österreich komme, "damit sich möglichst viele Österreicherinnen und Österreicher mit Rot-Grün auseinandersetzen können", so der Kanzler, der darauf verwies, dass Deutschland in allen wesentlichen Bereichen von Wirtschaft und Arbeit weit hinter Österreich liege.****

In Deutschland seien nun, nach der Wahl, 50 verschiedene Steuererhöhungen, Beitragserhöhungen bzw. Verschlechterungen vorgelegt worden. "Diese Wahrheit sollen die Österreicherinnen und Österreicher vor dem 24. November wissen". Die Arbeitslosenquote in Österreich betrage die Hälfte der deutschen Quote, Deutschland habe die Hälfte des österreichischen Wirtschaftswachstums, die Vermittlungsdauer von Arbeitslosen sei in Deutschland doppelt so lange, und die deutsche Exportwirtschaft trete vollkommen auf der Stelle.

In Deutschland würden nun die Ökosteuer erhöht, der Verkehr und das Wohnen verteuert, bei Trinkwasser werde der Mehrwertsteuersatz verdoppelt und die Bauern würden geschröpft. "Wollt Ihr dies in Österreich, ich hoffe nicht! Mit uns wird es eine andere, eine verlässliche, eine soziale und wirtschaftsstarke Politik geben", versprach der Bundeskanzler.

Der Vergleich zwischen konservativen Regierungen und linken Regierungen in ganz Europa "macht sicher". In Italien habe die Mitte-Rechts-Regierung eine katastrophale Budgetsituation übernommen. In Portugal hätten vor der Regierungsübernahme der Konservativen 2,5 Milliarden Euro und damit 2 Prozent des BIP gefehlt. In Frankreich hätte der Kassasturz einen Fehlbetrag von 15 Milliarden Euro ergeben und in Deutschland sei einen Tag nach der Wahl bekanntgegeben worden, dass das "Finanzloch" 16 Milliarden Euro betrage, "die vorher verschwiegen worden sind".

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