OTS0049 5 WI 0820 NMO0001 Mi, 25.Sep 2002
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mobilkom austria: Österreich startet mit dem ersten UMTS Netz Europas

Wien (OTS) - Alle Landeshauptstädte mit Ausnahme von Salzburg starten gleichzeitig in die mobile Generation der Zukunft - Start mit 25% Population Coverage - "Zeit im Bild" mittels UMTS auch auf A1 Handys - Alle Tore der Österreichischen Bundesliga können als Video direkt empfangen werden

"mobilkom austria setzt heute mit dem ersten nationalen UMTS Netz Europas einen weiteren Meilenstein, um Österreich als Innovationsland Nummer 1 zu positionieren", freut sich Dipl.-Ing. Dr. Boris Nemsic, Generaldirektor mobilkom austria und COO Wireless Telekom Austria.

mobilkom austria startet heute Vormittag in allen Landeshauptstädten - mit Ausnahme von Salzburg - gleichzeitig das erste Mobilfunknetz der nächsten Generation. Basisstationen in Bregenz, Innsbruck, Linz, Graz, Klagenfurt, Eisenstadt, St. Pölten und Wien sowie zusätzlich in Traun, Wels und Villach gewährleisten eine Erreichbarkeit von 25% der Bevölkerung mit UMTS. "Wir haben damit die erste Auflage des Regulators, nämlich eine Population Coverage von mindestens 25% per Jahresende 2003, bereits heute erreicht. Für Ende des Jahres peilen wir eine 40%ige Erreichbarkeit mit rund 1.000 Basisstationen an. Wir beweisen damit, dass das Unternehmen mobilkom austria neben der zukunftsorientiertesten Umsetzung auch den schnellsten Ausbau garantiert", so Nemsic. In den Netzaufbau investierte das Unternehmen seit dem Jahr 2001 insgesamt 72 Mio. EUR.

Aufgrund der entsprechenden finanziellen Ausgangslage des Unternehmens - im zweiten Quartal 2002 haben alle Tochterunternehmen von mobilkom austria zum positiven Geschäftserfolg der Gruppe beigetragen - gelang es mobilkom austria das UMTS Netz so rasch zu errichten. "Wir können den UMTS Aufbau aus dem eigenen Cash Flow finanzieren, nachdem wir unsere GSM Investitionen bereits verdient haben." Den Grund für den raschen Ausbau von UMTS sieht Nemsic vor allem im stetig wachsenden Sprach- und Datenverkehr sowie der neuartigen Dienstepalette. Das GSM Netz ist durch die per Ende Juni 2,9 Mio. A1 Kunden und den wachsenden Verkehr - mehr als 50% des heimischen Sprach- und Datenverkehrs werden über das A1 Netz geleitet - entsprechend gut ausgelastet. "Mittelfristig soll UMTS jene Kapazitäten liefern, die das GSM Netz perfekt ergänzen", erläutert Nemsic.

Im Unterschied zu anderen Mobilfunkbetreibern ist es für mobilkom austria eine nahezu schon gewohnte Situation, technologisch neue Schritte zu setzen. Nach dem GPRS Start als weltweit erster Betreiber ist das Unternehmen auf höchste Technologie, sowie auf Geschwindigkeit und Kundennutzen gepolt. "Gerade unser rascher Netzaufbau macht es uns möglich, Anwendungen schneller auf den Markt zu bringen, die auf diesen hochqualitativen Trägermedien laufen, und unseren Kunden Mehrwert geben. Schließlich ist die Technologie nur die Basis, um Dienste anzubieten, die den Alltag vereinfachen sollen", meint Nemsic.

mobilkom austria mit exklusiven UMTS-Partnerschaften

mobilkom austria startet in die UMTS Zeit mit exklusiven Kooperationen und Top Content Partnern. Dr. Hannes Ametsreiter, CMO mobilkom austria: "Wir konnten den ORF und Reuters als zentrale News-Lieferanten gewinnen, die in Echtzeit Top-Informationen UMTS-tauglich aufbereiten." Ab Mitte Oktober wird es eine eigens für UMTS Geräte konzipierte Zeit im Bild-Sendung, namens "Newsflash" geben. Ab Mitte Oktober wird die neu konzipierte Zeit im Bild-Sendung "Newsflash" exklusiv auch für A1 UMTS Kunden aufbereitet. Die Sendung "Wien heute" wird als erste Bundesländersendung eine Ausstrahlung über UMTS bekommen. Die Nachrichtenagentur Reuters stellt Business News über die dritte Mobilfunkgeneration bereit.

Neben Informationen werden UMTS Kunden vor allem Lifebilder erhalten können: "Wir setzen auf den Mehrwert der Echtzeit-Information. Unsere User sollen zukünftig beispielsweise die Möglichkeit haben, online Staumeldungen zu checken und Umfahrungen direkt auszuloten. Ebenso kooperieren wir mit Wetterdiensten, die Echtzeitbilder aufs Handy übermitteln", berichtet Ametsreiter. Den Entertainment-Faktor decken Kooperationen mit der internationalen Sportrechteagentur ISPR und Kinofilmverleihern ab: Alle Tore der Österreichischen Bundesliga können fast life - bereits in zwei Minuten - über UMTS Handys verfolgt werden. "Wir sind wegen unseres Marktanteils vor allem im Businesskundenbereich natürlich der interessanteste Partner für Content-Lieferanten. Diesen Vorteil nutzen wir für unsere Kunden auch aus", so Ametsreiter.

Netz für die Endgeräte bereit

"Unser Netz ist für die kommerziellen UMTS Handys bereit, die in drei bis sechs Monaten von den Endgeräteherstellern auf den Markt gebracht werden. Wir laden die Hersteller ein, ihre Geräte in unserem Netz, das ja bereits voll funktionstauglich ist, zu testen," erklärt Nemsic die derzeitige Situation. "Wir haben ganz klare Anforderungen an Terminals. Erst wenn diese erfüllt sind, werden wir Dienste der dritten Generation auch dem Endkunden anbieten. Das gilt für Qualität, Auswahl und Stückzahl gleichermaßen."

Mit der Errichtung des UMTS Netzes hat mobilkom austria direkt nach dem Erwerb der UMTS Lizenz im Herbst des Jahres 2000 begonnen. Die beiden Systemlieferanten Ericsson und Nortel werden jeweils ein vollständiges UMTS Netz bestehend aus dem Funkteil, das Radio Access Network, und einem Vermittlungsnetz (Core) liefern. "Wir haben immer schon geplant, ein in die bestehenden Netzwerkteile integriertes UMTS Netz zu errichten. Für uns ist es extrem wichtig, dass Endgeräte nicht nur mit einer bestimmten Infrastruktur zusammenarbeiten. Schon heute können wir den Beweis antreten, dass unser UMTS Netz auch mit mehreren Systemlieferanten und unterschiedlichsten Terminals bereits funktioniert", erläutert Generaldirektor Nemsic.

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