OTS0046 5 II 0300 NNV0001 CI Mi, 11.Sep 2002
Politik / VPNÖ / Landtag / Niederösterreich

Schneeberger: 525 Millionen Euro für die Hochwasseropfer in NÖ

NÖ Landtag dankt den Helfern für uneigennützige Hilfe

St. Pölten (NÖI) - Nachdem die NÖ Landesregierung nach der Hochwasserkatastrophe vom August dieses Jahres rasch und unbürokratisch die erste Hilfe für die Opfer dieses Naturereignisses geleistet hat, sorgt der NÖ Landtag auf Initiative der VP NÖ in seiner heutigen Sitzung für die notwendige finanzielle Bedeckung. Für den entstandenen Schaden sollen insgesamt 525 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden, die helfen, das Leid der Betroffenen einigermaßen zu lindern und den Wiederaufbau rasch voranzutreiben. Zusätzlich haben die vielen Helfer und Spender in den schwierigen Tagen aber bewiesen, dass sich die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher aufeinander verlassen können, freut sich der Klubobmann der VP NÖ Mag. Klaus Schneeberger über die Hilfsbereitschaft der Familie Niederösterreich. Auf Initiative der VP soll der NÖ Landtag daher heute den 10.000en Helfern auch den offiziellen Dank für ihre uneigennützige Hilfe aussprechen.****

So werden aus dem Katastrophenfonds für die Beseitigung von Schäden an Hab und Gut Privater 208 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Zusätzlich werden im Rahmen eines Sonderprogrammes für geschädigte Unternehmen und für Marketingmaßnahmen im NÖ Tourismus 20 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Auch das NÖ Fitnessprogramm wird um 14,53 Millionen Euro aufgestockt. Neben der Aufstockung der Finanzsonderaktion für Gemeinden, der Hilfe für Schäden an Geräten und Ausrüstung der Feuerwehren, werden unter anderem auch Mittel für die Beseitigung von Schäden an der Infrastruktur zur Verfügung gestellt, stellt Schneeberger einige der finanziellen Maßnahmen des Landes vor.

Diese größte Hochwasserkatastrophe seit Menschengedenken braucht auch besondere Reaktionen. Mit der raschen Hilfe der NÖ Landesregierung konnte den Opfern doppelt geholfen werden. Mit den heutigen Beschlüssen soll die Hilfe fortgesetzt werden, um den Opfern, die teilweise ihre Existenz verloren haben, wieder ein Zuhause geben zu können und Niederösterreich für alle lebenswert zu erhalten, betont Schneeberger.

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