OTS0030 5 II 0171 SPK0001 Fr, 26.Jul 2002
SPÖ / Konecny / Demokratie

Konecny zu geplanter "Germania" Kundgebung: Schüssel und Strasser haben Handlungsbedarf

Wien (SK) Nachdem Kanzler Schüssels Koalition das burschenschaftliche "Gedenken" mit den unsäglichen Stadler'schen und Jung'schen Aussagen zum 8. Mai nicht untersagt hat und ganz im Gegenteil Spitzenvertreter der FP an der revisionistischen Veranstaltung teilgenommen haben, hat nun die Kameradschaft "Germania" für den 3. August eine Kundgebung in Salzburg angemeldet. Die Germania hat vor kurzem erst von sich reden gemacht. Sie war Mitorganisatorin der Demonstration gegen die Wehrmachtsausstellung in Wien am 13. April am Heldenplatz. ****

"Schüssel, Strasser und Co. haben Handlungs- und Erklärungsbedarf. Österreich wird zusehends zur Plattform der neuen Rechten und für revisionistische Agitation," unterstrich der Fraktionsvorsitzende der sozialdemokratischen Bundesratsfraktion, Albrecht K. Konecny, der die ÖVP dringendst aufforderte, sich ihrer Wurzeln und Traditionen zu erinnern und nicht alle Werte über Bord zu werfen. "Der Preis ist zu hoch, meine Damen und Herren, denn der Preis ist das demokratische Selbstverständnis Österreichs und der Nachkriegskonsens, der hier aufs Spiel gesetzt wird", schloss Konecny. (Schluss) se/mp

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