OTS0116 5 II 0233 VPK0006 Di, 09.Jul 2002
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FREUND: SAISONIERREGELUNG BRINGT STABILITÄT FÜR LANDWIRTSCHAFT

Wien, 9. Juli 2002 (ÖVP-PK) Durch die Erhöhung des Rahmenkontingents auf 8000 Personen und der Schaffung eines eigenen Erntehelferkontingents für die Bauern von 7000 Personen übers Jahr "hat man die Zeichen der Zeit erkannt. Denn nicht nur einmal waren Landwirte am Rande der Verzweiflung, weil sie kurz vor der Ernte noch keine Arbeitskräfte hatten. Ohne ein ausreichendes Kontingent an Erntehelfern würde die Erntearbeit in Spitzenzeiten bei bestimmten Produkten schier unmöglich werden und viel Obst und Gemüse müsste am Feld zu Grunde gehen", erläuterte heute, Dienstag, ÖVP-Abg. Karl Freund Sinn und Ziel der Fremden- und Asylgesetznovelle. ****

"Es ist nun einmal eine Tatsache, dass am inländischen Arbeitsmarkt im Bereich der Erntehelfer ein zu geringes Angebot vorhanden ist", appelliert Freund in seinem Debattenbeitrag im Nationalrat an die Opposition, diese Realität endlich zu erkennen. Auch das Argument der Opposition, die ausländischen Saisoniers würden ausgebeutet werden, ließ Freund nicht gelten. "Es ist kein Lohndumping. Die Erntehelfer werden nach dem Kollektivvertrag gleich behandelt wie Inländer. Es kann also keine Rede von Lohnsklaverei sein", sagte Freund und verwies zugleich darauf, dass das Lohnniveau in der Landwirtschaft nun einmal geringer sei als in der Industrie.

"Um konkurrenzfähig zu bleiben, brauchen wir diese Erntehelfer. Die Sicherung der inländischen Ernte zur Versorgung der Österreichischen Bevölkerung mit den Spitzenprodukten der heimischen Landwirtschaft muss gewährleistet bleiben", schloss Freund. (Schluss)

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