OTS0220 5 II 0322 NVL015 Fr, 21.Jun 2002
Schule / Suchtvorbeugung / Stemer

Suchtvorbeugung - in den Schulen ein wichtiges Thema!

Stemer: "Kinder stark machen" seit Jahren ein Fixpunkt

Bregenz (VLK) - "Kinder stark machen" heißt seit Jahren die
Devise in Vorarlbergs Kindergärten und Schulen, damit
Kinder und Jugendliche eine gesunde und selbstkritische
Einstellung im Umgang mit sich und ihrem Körper finden. "Kindergärtnerinnen und Lehrpersonen leisten in enger
Kooperation mit dem Drogenkoordinator und Fachleuten der
SUPRO einen wertvollen und unverzichtbaren Beitrag zur Suchtvorbeugung", betont Schullandesrat Siegi Stemer. ****

Die Stärkung der Persönlichkeit junger Menschen bleibt
die Grundlage erfolgreicher Vorbeugungsarbeit. "Stark
gemacht" werden Kinder laut Stemer v.a. im Elternhaus, im Kindergarten, in der Schule und besonders im Sport. Die
Jugendarbeit in den Vereinen hat ebenfalls große Bedeutung.
Ein separater Auftrag für die Schule ist dafür nicht nötig,
denn das Unterrichtsprinzip "Gesundheitsförderung" gibt Präventionsarbeit vor. Das heißt, die Befassung mit dem
Thema erfolgt in verschiedenen Unterrichtsfächern, aber
auch in vorbildlichen Projekten. Dies gilt es, zu
intensivieren und zu unterstützen.

Vermehrtes Augenmerk wird im kommenden Schuljahr auf die Sekundärprävention gelegt. "Dabei geht es nicht nur um Designerdrogen, die auf Parties konsumiert werden und eine
neue Herausforderung an die Präventionsarbeit darstellen", erläutert Drogenkoordinator Thomas Neubacher: "In enger Zusammenarbeit mit der Stiftung Maria Ebene werden an den
Schulen Projekte durchgeführt, damit Jugendliche eine
bewusste, eigenverantwortliche, selbstkritische Einstellung
zu legalen Drogen wie Alkohol und Nikotin finden."

Diese Süchte sind deshalb ein großes Thema in den
Schulen. Stemer: "Erstens sind Alkohol und Zigaretten
gerade im Wachstum besonders schädlich und zweitens wird
ein junger Mensch, der zur Zigarette 'nein' sagt, auch zu
anderen Drogen 'nein' sagen." Lehrer leisten in der
Suchtprävention wichtige Arbeit. Sie werden dabei von den Einrichtungen des Landes unterstützt. "Suchtprävention ist
aber eine Aufgabe, der sich alle Kräfte der Gesellschaft
stellen müssen, denn Sucht ist nicht allein ein Problem der Schule", lehnt Stemer eine Abwälzung der Aufgabe allein auf
die Schule ab.
(gw,nvl)

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