OTS0014 5 II 0296 NVL001 Mi, 01.Mai 2002
Sicherheit / Gendarmerie / Schwärzler

"Wir brauchen Sicherheitskräfte im ländlichen Raum"

LR Schwärzler fordert weiteren Gendarmerielehrgang noch in diesem Jahr

Bregenz (VLK) - Die Sondereinsatzgruppe (SEG) hat in den
letzten Jahren großartige Sicherheitsarbeit geleistet.
Nachdem mit der neuen Struktur auf Bundesebene die
bisherige SEG leider nicht weitergeführt werden kann, ist
es wichtig dass auch im Land eine eigene Nachfolgeeinheit
mit der Ländle-Cobra installiert wird, antwortet Sicherheitslandesrat Erich Schwärzler auf eine SP-
Landtagsanfrage. Darüber hinaus habe er beim
Innenministerium die Forderung nach einem weiteren Gendarmerielehrgang noch in diesem Jahr deponiert, betont Schwärzler. ****

Entgegen den Überlegungen des Bundes, nur eine Cobra-
Einheit in Tirol zu installieren, die auch für Vorarlberg zuständig ist, traten die Vorarlberger Verantwortlichen -
Landesrat Schwärzler, Sicherheitsdirektor Elmar Marent und Landesgendarmeriekommandant Manfred Bliem - vehement für
eine eigene Ländle-Cobra ein, um durch regionale Strukturen
auch den schnellen Einsatz sicherzustellen. "Inzwischen
gibt es die Zusage, dass die Ländle-Cobra mit einer Stärke
von 16 Mann als Außenstelle der Cobra Innsbruck installiert
wird", schreibt Schwärzler. Er hoffe nun, dass diese
Ländle-Cobra nicht nur vom Bund zentral gesteuert wird,
sondern dass auch die Gendarmerieposten in den Gemeinden
durch die Arbeit dieser Einheit entlastet werden.
Diesbezügliche Verhandlungen seien noch zu führen.

Zur Personalsituation der Gendarmerie in Vorarlberg
betont der Sicherheitslandesrat: "Vor allem brauchen wir
genügend Sicherheitskräfte im ländlichen Raum." Aus diesem
Grund hat er die klare Forderung an das Innenministerium
gerichtet, dass noch heuer ein weiterer Grundkurs an der Gendarmerieschule Gisingen starten muss. Schwärzler: "Wenn
auch die Situation im Augenblick einigermaßen
zufriedenstellend ist, so ist diese Maßnahme mit Blick in
die Zukunft doch notwendig, da die Ausbildung ja volle zwei
Jahre dauert."
(gw,nvl)

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: 05574/511-20137
Fax: 05574/511-20190
Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67
presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at/presse

Landespressestelle Vorarlberg

***OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS***

OTS0014 2002-05-01/10:00