OTS0154 5 II 0139 NAE002 CI Mi, 21.Nov 2001
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Chipkarte (2): Ärzte sind nicht Gebühreneintreiber

ÖÄK-Vorstand an Regierung: Kein Inkasso der Chipkartengebühr durch Ärzte

Wien (OTS) - Der Vorstand der Österreichischen Ärztekammer
(ÖÄK) fordert die Bundesregierung in einer einstimmigen Entschließung anlässlich seiner heutigen Sitzung in Wien auf, die Ärzte von der Administration jeglicher Sozialversicherungsbeiträge freizuhalten. "Wie schon im Zusammenhang mit der Ambulanzgebühr und der Feststellung des Notfalls, gilt auch für das Inkasso allfälliger Administrationsgebühren im Sozialversicherungs-Bereich, dass es Aufgabe der Ärzte ist, die Patienten zu betreuen und nicht als Gebühreneintreiber im Sozialversicherungssystem zu fungieren", heißt es in diesem Beschluss des ÖÄK-Vorstandes.

Außerdem, so der ÖÄK-Vorstand: "Wenn schon eine Administrationsgebühr für die Chipkarte eingeführt wird, unterstützt die ÖÄK Bestrebungen, dass dies den Versicherten von den Krankenkassen einmal jährlich, unabhängig von der Inanspruchnahme medizinischer Leistungen, vorgeschrieben wird". (Schluss)

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OTS0154 2001-11-21/12:48