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Henkel - ein Unternehmen macht Markengeschichte 2 Zwtl.: Von Metylan bis Loctite

Der Erfindungsreichtum, die Entschlussfreudigkeit des Firmengründers und nicht zuletzt ein Liefer-Engpass brachten 1922 ein neues Geschäft ins Rollen: Die Produktion von Klebstoffen, anfangs nur für die firmeneigenen Verpackungen. Doch bereits ein Jahr später witterte Henkel gute Absatzmärkte bei externen Abnehmern und weitete mit Erfolg die Produktion aus.

Die Vermarktung von Heimwerker-Klebstoffen beginnt jedoch erst nach 1945. Es ist das Jahr 1953 - Deutschland steckt mitten im Wiederaufbau. Endlich ein schönes Heim - einer der größten Wünsche der Deutschen. Die Folge: Es wird gebaut und renoviert wie nie zuvor. Da kommt Henkel mit seinem Tapetenkleister Metylan auf den Markt. Heute ist Metylan in Deutschland die führende Marke unter den Tapezierklebstoffen.

Eine Henkel-Klebstoff-Idee aus den 60er Jahren hat sich weltweit durchgesetzt: Der Pritt Klebestift. Einen Klebstoff mit speziellem Anwendungsverfahren wollte Henkel entwickeln, der ganz und gar einzigartig ist, sich von den anderen Papierklebstoffen unterscheidet. In den Henkel-Laboratorien wurde fieberhaft gearbeitet. Dann hatten die Forscher die zündende Idee: einen Klebestift, der nicht tropft, einfach in der Handhabung und unbedenklich auch für Kinder ist. 1969 kamen die ersten Pritt Stifte in die Geschäfte. Der Pritt Stift ist heute weltweit der absolute Marktführer. In mehr als 120 Ländern kleben die Menschen mit ihm. Mittlerweile hat sich Pritt zu einer Dachmarke mit Produkten zum Kleben, Korrigieren und Markieren entwickelt.

Und wie sollte es anders sein bei Henkel: Alle Pritt-Produkte haben sich im Laufe der Jahre zum Nutzen der Verbraucher verbessert oder wurden neu entwickelt, um das Leben einfacher zu machen.

Ultrafunktional, ultraleicht und ultraklein muss die Kommunikationstechnologie sei. Je kleiner das Handy, je leichter das Laptop, desto zufriedener der Kunde. Möglich sind die jeweils neuesten High-Tech-Wunder nicht zuletzt dank der hochintelligenten und superpräzisen Klebstoffe, die in den weltweiten Laboratorien von Henkel entstanden sind und auch künftig entstehen werden. Kaum ein anderes Unternehmen lebt die Philosophie der kundenorientierten Klebstoffanwendung so intensiv wie Henkel. Verantwortlich für diesen Teil der Klebstoff-Technologie im High-Tech-Bereich ist Henkel Loctite. Ein Dauerthema ist zur Zeit die Suche nach immer leistungsfähigeren Klebstoffen für die Positionierung von Chips auf Halbleiterplatten der Elektronikindustrie. Die Klebstoffe, die dort eingesetzt werden, müssen in rasender Geschwindigkeit, mit unübertroffener Exaktheit, in minimaler Größe aufgebracht werden -und zugleich schnell und dauerhaft kleben. Auf diesem vielversprechendem Gebiet ist Henkel Kooperationspartner der führenden Unternehmen in der Welt.

Von der Oberflächenveredelung bis StayClean

Was der normale Verbraucher nicht weiß: Rollt ein neues Auto vom Band, ist Henkel meistens auch mit dabei. Als Lieferant für die Automobilindustrie hat sich Henkel einen Marken-Namen gemacht. Seit 1929 beschäftigt sich Henkel Surface Technologies (Oberflächentechnik) mit der chemischen Behandlung von metallischen und anderen Oberflächen. Die Erfahrungen zahlen sich aus: Die zahlreichen Produkte werden von der Automobilbranche in mehr als 60 Ländern der Welt eingesetzt. Ihr Einsatz beginnt inzwischen schon im Stahlwerk, wo Beschichtungen als Korrosionsschutz aufgebracht werden, und geht weiter mit der Vorbehandlung von Karosserien, Strukturklebstoffen, Versteifungsprodukten, Dichtstoffen und Schallschutzbeschichtungen. Zusammengefasst: Henkel ist immer dabei, wenn es um die Behandlung von Oberflächen geht.

Die Anforderungen wachsen. Wer im Markt erfolgreich bleiben will, muss den Kunden neben Produkten auch Systemlösungen anbieten. So hat Henkel beispielsweise das StayClean-Verfahren für die Autolackierung entwickelt. Mit Hilfe des Systems werden Reste des Lacksprühnebels durch biologisch abbaubare Polymere und Tenside aus dem Kabinenumlaufwasser entfernt. Ein Pluspunkt für die Umwelt, aber auch für die Produktion. Mit der Einführung von StayClean sinkt die Fehlerquote bei der Lackierung enorm, aufwändige Nacharbeiten sind fast überflüssig geworden. Auch auf diesem Gebiet zeigt sich: Wer vorn mit dabei sein will, muss vorausschauend denken.

Von Poly bis Diadermine

Oberflächen ganz anderer Art behandeln die Produkte eines weiteren Henkel-Unternehmensbereichs: Haut und Haare. 1950 - die grauen Kriegsjahre sind vorbei. Das Leben wird freundlicher und fröhlicher, was sich auch in der Haarmode widerspiegelt. Henkel erwirbt die Dreiring Werke, die 1947 die erste Haarcoloration unter dem Namen Poly auf den Markt gebracht hatten. Kurze Zeit später kommen die ersten Haarpflegeprodukte in die Ladenregale. Eine Neuheit bringt Poly 1962 den Durchbruch: die erste Schaumdauerwelle zum Selbermachen für zu Hause. Unter der Dachmarke Poly wird das Haarpflegesortiment stetig ausgebaut: Stylingprodukte, Colorationen, Repair-Aufbauprodukte und nicht zuletzt die Poly Re-Nature Creme, die ergrauten Haaren ihre natürliche Farbe zurückbringt. Ein Coup gelingt Henkel 1995 mit dem Kauf der Firma Schwarzkopf, durch den das Unternehmen Henkel mittlerweile zu einem der größten Kosmetik-Hersteller der Welt aufgestiegen ist.

Übrigens führte das Henkel Know-how 1968 auch zu der ersten "frischen" Seife im Markt: Fa. Die bis dahin einzigartige Frische-Positionierung eignete sich glänzend für eine ganze Körperpflegeserie: Deodorants, Schaumbäder, Duschbäder, Cremes und Duschgele gaben der Dachmarke enormen Schwung im Markt. Heute gehört Fa zu den Weltmarken von Henkel.

Besonders vielversprechend entwickelt sich zurzeit das Geschäft der ursprünglich französischen Henkel-Marke Diadermine, die 1904 auf den Markt kam. Immer wieder hat sich die Hautpflege-Marke durch innovative Neuentwicklungen hervorgehoben, wie zum Beispiel die Anti-Faltencreme mit Collagen im Jahr 1978 oder die Einführung von Reinigungstüchern 1998. Erst 1999 erhielt Diadermine den Innovationspreis der Zeitschrift "Marie Claire" für die Anti-Falten Augen Pads. Innerhalb kurzer Zeit hat sich die umfassende Hautpflegeserie in vielen Ländern Europas durchgesetzt.

Henkel bleibt auch weiterhin offen für neue Wege. Das zeigen die jüngsten Kooperationen, die das Unternehmen eingegangen ist. Dazu gehört die Beteiligung an der Münchener Vermicon AG, einer Gesellschaft, die innovative Technologien zur schnellen und exakten Identifizierung von Mikroorganismen entwickelt hat, ebenso wie die Gründungen der Darmstädter Firma SusTech, die sich unter anderem mit Anwendungen in der Nanotechnologie an Oberflächen befasst, oder der biotechnologischen Forschungsgesellschaft Phenion in Frankfurt am Main.

Henkel ist ein Unternehmen mit einer wohl fast einzigartigen Markengeschichte in der Welt. Innovationsbereitschaft, Fortschrittsglaube, gezielte Werbung und vor allem engagierte und unternehmerisch denkende Mitarbeiter haben Henkel zu einem Markenunternehmen von Welt gemacht.

Henkel ist ein weltweit tätiger Spezialist für Markenartikel und Systemgeschäfte mit Tochterunternehmen in mehr als 75 Ländern. Das Unternehmen ist weltweit Marktführer bei Klebstoffen, Surface Technologies und Hygiene (gemeinsam mit Ecolab Inc.), bei Wasch- und Reinigungsmitteln sowie Kosmetik/Körperpflege hält Henkel eine führende Position in Europa. Cognis der ausgegründete Bereich Chemieprodukte, ist Weltmarktführer bei Oleochemie. Die Henkel-Gruppe erzielte im Jahr 2000 mit 60.475 Mitarbeitern einen Umsatz von 12,8 Mrd. Mark. (Forts)

Rückfragen & Kontakt:

Henkel Central Eastern Europe
Corporate Communications
Sabine Schauer
Telefon: +43.1.71104-2253
Fax: +43.1.71104-2650
E-mail: sabine.schauer@henkel.at
http://www.hcee.com

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