OTS0173 5 KI 0562 NVL008 Fr, 24.Aug 2001
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Sommerakademie: Impulse für Volkskultur in Vorarlberg BILD

Eröffnung der "Sommerakademie Volkskultur" in Viktorsberg durch LH Sausgruber

Viktorsberg (VLK) - Bereits zum zehnten Mal veranstaltet
das Österreichische Volksliedwerk die Sommerakademie
Volkskultur - heuer erstmals in Vorarlberg. Landeshauptmann
Herbert Sausgruber überreichte am Sonntag, 26. August 2001 im Rahmen der Eröffnung der Sommerakademie in der Stiftung
Kloster Viktorsberg die Österreichischen Volkskulturpreise
2001. ****

Von Sonntag, 26. August bis einschließlich Freitag, 31.
August 2001 beschäftigen sich die Teilnehmer mit dem
alemannischen Kulturraum. Im Mittelpunkt der Sommerakademie
2001 steht die Erkundung und Analyse des Bodenseeraums mit
seinen Entwicklungen, Beziehungen, Bildern - und auch
Klischees. Dabei wird auch der Frage nachgegangen, welcher Stellenwert dabei der "Volkskultur" eingeräumt wird und wie
es mit demn Selbstverständnis des "Ländles" aussieht.

"Ich lade Sie zu dieser Reise in das Alemannische herzlich
ein", so der Landeshauptmann in seiner Eröffnungsrede, "Ich
bin überzeugt, dass die Sommerakademie Volkskultur 2001 in Vorarlberg auf großes Interesse stoßen wird und von vielen interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern besucht wird.
Die Sommerakademie setzt damit auch wertvolle Impulse für die Volkskultur in Vorarlberg."

Verleihung der Österreichischen Volkskulturpreise 2001

Auf Grund der steigenden Bedeutung der Volkskultur im
nationalen wie auch im internationalen Zusammenleben wurde
1999 der Österreichische Volkskulturpreis gestiftet. Mit
diesem Preis sollen Leistungen honoriert werden, die auf die Lebendigkeit der Volkskultur abstellen und deren
zukunftsorientierte Weiterentwicklung fördern.
Landeshauptmann Sausgruber verlieh den Volkskulturpreis an
drei Personen:

- Alexander Veigl: "Durch Volkskunst und Volkskultur die
Toleranz und das Verständnis für einander stärken", so lautet
das Motto des Generalsekretärs der Internationalen
Organisation für Volkskunst (IOV), den Niederösterreicher Alexander Veigl, der schon seit seiner frühesten Jugend für
die Erhaltung und Pflege des Brauchtums arbeitet. Besuche von Festivals im Ausland und die dabei geknüpften Kontakte
führten zur Gründung der Internationalen Organisation für Volkskunst. Durch den unermüdlichen Einsatz Alexander Veigls
zählt diese UNESCO-Organisation heute über 3400 Mitglieder
und Mitarbeiter in 174 Ländern der Welt.

- Erika Golob und Wolfgang Lattacher: Die beiden Mitarbeiter
des Kärntner Heimatwerks beschäftigen sich seit Jahren mit
der Vermittlung volkskulturellen Wissens in den Teilbereichen Volkslied, Volkstanz, Volksmusik, Volksschauspiel,
Volksdichtung und Sprache sowie wesentlicher Teile der
materiellen Volkskultur in Verbindung mit dem bodenständigen Brauchtum. Sausgruber: "Die jahrelang ehrenamtliche Tätigkeit
von Frau Erika Golob und Herrn Wolfgang Lattacher hat dazu
geführt, dass die Begeisterung für die Volkskultur über die Kinder- und Jugendförderung auch die Erwachsenen erreichte,
was durch die rege Teilnahme an den Veranstaltungen in den
Tälern Kärntens erkennbar wurde". Auch ist die Belebung des Brauchtums in den Familien eine positive Begleiterscheinung
dieser umfangreichen Bemühungen.

- Bürgermeister Josef Moosbrugger für die Gemeinde Bizau:
Die Gemeinde Bizau hat es in exemplarischer Weise verstanden,
in ein traditionelles Ortsbild einer typischen Bregenzerwäldergemeinde auch neue Architektur einzubringen.
"Bizau ist damit ein besonderes Beispiel, wie Neues neben
Altem bestehen kann, ohne dass das eine das andere
verdrängt", betonte Landeshauptmann Sausgruber. Wie
aufgeschlossen man in Bizau ist, zeigt sich nicht nur in den architektonischen und künstlerischen Aufträgen, sondern auch daran, dass die Gemeinde - gemeinsam mit dem Land Vorarlberg,
dem ORF und den "Vorarlberger Nachrichten" - seit vier Jahren
die "Bizauer Gespräche" durchführt, in denen es um zeitgemäße Fragen von Kunst und Kultur geht.

Bitte Sperrfrist bis Sonntag, 26. August 2001, 16.00 Uhr,
beachten!
(tm/dw/dig,nvl)

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