OTS0143 5 II 0237 DSW001 CI Fr, 24.Aug 2001
SPÖ Wien / SJ Wien / ÖH-Finanzskandal ***OTS-PRESSEAUSSENDUNG***

SJ-Wien zu ÖH-Graz: "Widerliche Doppelmoral der Partei der Anständigen und Fleißigen"

"Wo bleibt die Kritik Khols und Westenthalers am Vorgehen ihrer

Studierendenvertreter in Graz?"

Wien (SPW) "Während die Studierenden und sozial Schwächsten von der schwarz-blauen Bundesregierung gnadenlos zur Kassa gebeten werden, ließen es sich die Jungfunktionäre der ÖVP-nahen Aktionsgemeinschaft und der Freiheitlichen Studenten über Monate hindurch mit den Beiträgen tausender Studierender gut gehen und finanzierten sich ein nobles Lotterleben", zeigte sich der Vorsitzende der SJ-Wien, Ludwig Dvorak zurecht empört über den Finanzskandal der ehemaligen schwarz-blauen ÖH-Führung in Graz.****

"Eine widerliche und scheinheilige Doppelmoral. Auf der einen Seite wird den ÖsterreicherInnen das Nulldefizit vorgepredigt, die Lebensbedingungen der Arbeitslosen immens verschlechtert und allen voran von den Studierenden eine enorm hohe Geldsumme als ‚Beitrag‘ abverlangt, auf der anderen Seite verprassen die blau-schwarzen Studentenvertreter seelenruhig 1,2 Millionen Schilling für "Wein- und Schnapsverkostungen, Kleidung und vieles mehr, ohne dass die sonst so auf Aufklärung bedachten Klubchefs Khol und Westenthaler dies überhaupt einer Erwähnung wert fänden", so Dvorak.

"Wo bleibt da die umfassende Aufklärung seitens der Partei der Anständigen und Fleißigen", rätselt Dvorak. "Angesichts des gewohnten Usus der blau-schwarzen Regierungsparteien, die Schwächsten der Gesellschaft medial immer als Schmarotzer des österreichischen Sozialsystems vorzuführen, zeigt der nun aufgedeckte Skandal an der Universität Graz, wo die viel zitierten ‚Parasiten‘ zu finden seien:
Nämlich in den eigenen Reihen", so der Vorsitzende der SJ-Wien abschließend. (Schluss)ng

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